Die Keywords deiner Konkurrenz findest du mit einem SEO-Tool wie Ahrefs oder Semrush, indem du die Domain eingibst, den Zielmarkt auswählst und die organischen Rankings auswertest. So ergänzt du deine Keyword-Recherche um Begriffe, für die andere Websites bereits sichtbar sind, und entdeckst passende Themen für dein eigenes Angebot.

Für deine Konkurrenzanalyse brauchst du anschließend eine klare Auswahl: Welche Suchbegriffe erreichen deine Zielgruppe, passen zu deinen Produkten und bieten realistische Ranking-Chancen? Kostenlos findest du über Google und die Websites deiner Mitbewerber zusätzliche Themenhinweise. Suchvolumen und vollständige Ranking-Listen erhältst du dadurch allerdings nicht.
Als durchgängiges Beispiel nutzt du hier die fiktive Konkurrenzdomain beispiel.com und ihre Unterseite /kategorie/hoehenverstellbare-schreibtische. Du untersuchst damit einen Anbieter für höhenverstellbare Schreibtische. Sämtliche Beispiele dienen der Erklärung und behaupten keine tatsächlichen Rankings dieser Domain.
Welche Websites sind deine tatsächlichen SEO-Konkurrenten?
Deine tatsächlichen SEO-Konkurrenten findest du unter den Websites, die für deine relevanten Suchanfragen sichtbar sind. Für deine Wettbewerbsanalyse wählst du daraus einige Domains mit ähnlichen Themen und vergleichbaren Seitenformaten aus.
Wie findest du relevante Wettbewerber über Google?
Beginne mit fünf bis zehn Suchanfragen aus deinem Angebot. Für das Schreibtisch-Beispiel eignen sich etwa „höhenverstellbarer Schreibtisch“, „kleiner höhenverstellbarer Schreibtisch“ oder „schreibtisch höhenverstellbar homeoffice“. Suche in der Sprache deines Zielmarkts und prüfe Ergebnisse mit passendem Standort.
Notiere pro Suchanfrage die führenden organischen Treffer. Erfasse dabei Domain, konkrete Unterseite und Seitenformat. Anzeigen kennzeichnest du gesondert.
Achte auf Domains, die bei mehreren passenden Suchanfragen erscheinen. Wähle zunächst drei bis fünf davon für die weitere Analyse aus. Dein Inkognito-Fenster reduziert Einflüsse deines Suchverlaufs; Standort und Sprache beeinflussen die SERPs, also die Suchergebnisseiten, weiterhin.
Warum sind Marktkonkurrenten nicht immer deine SEO-Mitbewerber?
Für deine SEO-Auswahl zählt die Überschneidung in den Suchergebnissen. Ein Unternehmen aus deinem lokalen Markt hat vielleicht kaum organische Sichtbarkeit. Gleichzeitig konkurrierst du bei Ratgeberfragen mit Fachmagazinen oder Vergleichsportalen.
Ordne deine SEO-Mitbewerber deshalb nach Themen und Suchabsichten. Bei „höhenverstellbaren schreibtisch kaufen“ untersuchst du vorrangig Shops. Für „schreibtischhöhe berechnen“ liefern dir Ratgeberseiten den passenderen Vergleich.
Große Marktplätze behältst du als Teil der SERPs im Blick. Für konkrete Verbesserungen an deiner Website ergänzt du kleinere Spezialanbieter mit ähnlichem Sortiment. Deren Seiten zeigen dir genauer, welche Inhalte und Funktionen innerhalb deiner Möglichkeiten liegen.
Wie analysierst du konkurrierende Domains und URLs mit Tools?
Mit einer Domainanalyse findest du breite Themenfelder; mit einer URL-Analyse grenzt du die Keywords einer einzelnen Unterseite ein. Damit vergleichst du sowohl das gesamte Angebot als auch direkte Gegenstücke zu deinen eigenen Seiten.
Domain eingeben, Zielmarkt wählen und organische Rankings abrufen
Öffne die Domainanalyse deines SEO-Tools und gib beispiel.com ein. Wähle als Datenbank Deutschland. Prüfe zusätzlich das ausgewählte Gerät und den Datenstand, damit deine späteren Vergleiche dieselbe Grundlage haben.
Rufe den Bericht für organische Keywords auf, der je nach Anbieter etwa „Organic Keywords“ oder „Organic Research“ heißt. Gehe dann so vor:
- Begrenze die Ergebnisse auf relevante Themen oder Verzeichnisse.
- Filtere fremde Markennamen heraus, wenn du allgemeine Suchbegriffe suchst.
- Prüfe zuerst Rankings auf den Positionen 1 bis 20.
- Exportiere Keyword, Position, rankende URL und Suchvolumen.
- Ergänze Erhebungsdatum und Zielmarkt in deiner Arbeitsdatei.
Ein vom Tool erfasstes Keyword-Ranking belegt eine beobachtete Platzierung zum jeweiligen Datenstand. Für eine aktuelle Kontrolle öffnest du die zugehörige SERP im passenden Zielmarkt. Die Keyword-Liste bleibt auf die Datenbank des Anbieters begrenzt.
Welche Unterseiten und Top-Keywords bringen geschätzten Traffic?
Wechsle zum Bericht über die stärksten Seiten und sortiere nach geschätztem organischem Traffic. Prüfe anschließend, welche Top-Keywords zu jeder URL gehören. So erkennst du, ob eine Seite vor allem über wenige große Begriffe oder über viele konkrete Suchanfragen sichtbar ist.
Untersuche im Beispiel die Unterseite /collections/höhenverstellbarer-schreibtisch im Modus für die exakte URL. Du suchst damit gezielt nach den Keywords dieser Kategorieseite. Eine Analyse mit URL-Präfix würde zusätzlich passende Unterpfade einbeziehen.
Traffic-Werte für fremde Websites sind Schätzungen. Die Anbieter berechnen sie aus erfassten Rankings, Suchvolumen und angenommenen Klickraten. Tatsächliche Klicks deiner eigenen Website erhältst du aus der Google Search Console; Besuche und Käufe prüfst du in deiner Webanalyse.
Welches SEO-Tool passt: Ahrefs, Semrush, Sistrix oder eine Alternative?
Für eine vertiefte Analyse von Konkurrenz-Keywords und Backlinks ist Ahrefs eine passende Wahl. Semrush eignet sich, wenn du organische Suche und bezahlte Suchaktivitäten gemeinsam untersuchst. Mit Sistrix verfolgst du besonders übersichtlich die Entwicklung der Sichtbarkeit.
Die folgende Gegenüberstellung ordnet die Werkzeuge nach ihren Funktionen ein:
| Kriterium | Ahrefs | Semrush | Sistrix | SE Ranking | Ubersuggest |
|---|---|---|---|---|---|
| Konkurrenz-Keywords | Organic Keywords | Organic Research | Keyword-Analyse | Wettbewerbsanalyse | Keyword-Übersicht |
| Seitenvergleich | Top Pages | Seitenbericht | URL-Analyse | Seitenanalyse | Top-Seiten |
| Geeigneter Schwerpunkt | Keywords und Backlinks | SEO und Anzeigen | Sichtbarkeitsverlauf | Analyse und Tracking | Erste Recherchen |
| Auswahlprüfung | DE-Daten, Export | DE-Daten, Export | DE-Daten, Verlauf | Umfang, Tracking | Abfragegrenzen |
Prüfe vor deiner Buchung mehrere bekannte DE-Keywords in der jeweiligen Datenbank. Vergleiche die gefundenen URLs und den Datenstand. Bei kostenlosen Zugängen kontrollierst du die aktuellen Abfrage- und Exportlimits direkt beim Anbieter, da sich Tarife und Zugänge ändern.
Was kannst du kostenlos und ohne Ranking-Tool herausfinden?
Kostenlos erschließt du dir über Seiteninhalte, Sitemaps und Google viele Keyword-Ideen für deine weitere Recherche. Dabei trennst du erkennbare Themen einer Website von beobachteten Rankings für konkrete Suchanfragen.
Title Tag, Überschriften und Meta Descriptions als Themenhinweise prüfen
Öffne die Seite des jeweiligen Mitbewerbers und schau dir den Titel-Tag und die Hauptüberschrift an. Lies dir auch die Unterüberschriften und Produktfilter durch. Bei deiner Beispielseite könnten Begriffe wie „elektrisch“, „kleine Räume“ oder „höhenverstellbar“ mögliche Hinweise auf das Thema sein.
Die Meta Description findest du im Seitenquelltext oder mit einer Browser-Erweiterung. Vergleiche die Meta Descriptions mehrerer ähnlicher Seiten: Welche Vorteile werden genannt? Welche Fragen sollen die Beschreibungen beantworten?
Übernimm passende Formulierungen zunächst als Rechercheideen. Ein Begriff im Title Tag belegt die thematische Ausrichtung; seine Ranking-Position prüfst du gesondert. Beachte außerdem, dass Google Titel und Beschreibung in den Suchergebnissen umformulieren kann.
Wie findest du Themen und Unterseiten über Sitemaps?
Prüfe die Datei robots.txt auf einen Verweis zur Sitemap. Häufige Dateinamen sind sitemap.xml oder sitemap_index.xml. Bei einem Sitemap-Index öffnest du anschließend die darin aufgeführten Sitemaps.
Suche in den URL-Listen nach relevanten Verzeichnissen und Begriffen. So entdeckst du beispielsweise:
- Kategorieseiten für bestimmte Produktgruppen
- Ratgeber zu Nutzung und Auswahl
- Vergleichsseiten für unterschiedliche Lösungen
- Unterseiten für besondere Anwendungsfälle
Öffne die gefundenen Seiten und prüfe ihren Inhalt. Ein URL-Name liefert dir einen ersten Hinweis auf das Thema. Aus der Aufnahme in eine Sitemap leitest du weder eine bestätigte Indexierung noch ein Ranking ab.
Was verraten Google-Suchoperatoren – und wo liegen ihre Grenzen?
Mit Suchoperatoren grenzt du deine Recherche auf bestimmte Websites oder Seitenelemente ein. Für die Beispieldomain nutzt du etwa diese Abfragen:
site:beispiel.com "höhenverstellbarer Schreibtisch"für passende Treffer innerhalb der Domainsite:beispiel.comintitle:schreibtisch für Treffer mit dem Begriff im Titelsite:beispiel.com inurl:collectionsfür Treffer aus einem bestimmten URL-Bereich
Ergänze gefundene Fragen und Unterthemen in deiner Liste. Öffne interessante Ergebnisse, damit du Seitenformat und Inhalt beurteilst.
Die angezeigten Treffer bilden keine vollständige Bestandsaufnahme der Website. Auch Googles ungefähre Trefferzahl eignet sich nicht als Kennzahl für indexierte Seiten. Eine site:-Abfrage verändert zudem die Suchsituation; für das reguläre Ranking prüfst du die Suchanfrage ohne Domainbeschränkung.
Welche gefundenen Keywords lohnen sich für deine Website?
Priorisiere Keywords, deren Suchintention zu deinem Angebot passt und für die du eine hilfreiche Seite bereitstellen kannst. Danach bewertest du Nachfrage, erreichbare Klicks und die Stärke der bereits sichtbaren Konkurrenz.
Wie bewertest du Suchintention, Geschäftsrelevanz und Suchvolumen?
Öffne für jeden wichtigen Begriff die aktuellen Suchergebnisse. Prüfe, welches Ziel hinter der Anfrage steht und welches Seitenformat Google dafür zeigt.
Für deinen Schreibtischshop ergibt sich beispielsweise folgende Einordnung:
- „höhenverstellbaren schreibtisch kaufen“: Kaufabsicht, passend für eine Shop- oder Kategorieseite.
- „bester höhenverstellbarer schreibtisch für kleine räume“: Vergleichsbedarf, passend für eine fundierte Auswahlhilfe.
- „schreibtischhöhe berechnen“: Informationsbedarf, passend für eine Anleitung oder einen Rechner.
- Ein fremder Markenname: gezielte Suche nach einem anderen Anbieter, meist geringe Relevanz für deine allgemeine Kategorie.
Bewerte die Geschäftsrelevanz auf einer Skala von 0 bis 3. Die höchste Stufe vergibst du, wenn dein Angebot das gesuchte Problem direkt löst. Ergänze danach das geschätzte Suchvolumen und prüfe saisonale Entwicklungen.
Ein spezifischer Begriff mit kleinem Suchvolumen verdient hohe Priorität, wenn dein Sortiment genau dazu passt. Suchvolumen behandelst du als gerundete Schätzungen und vergleichst sie möglichst innerhalb desselben Tools.
Wie prüfst du Ranking-Chancen anhand von SERPs und Backlinks?
Untersuche die erste Ergebnisseite für deine wichtigsten Kandidaten. Du prüfst dabei, welche Qualität du erreichen musst und wo dein eigener Beitrag einen konkreten Vorteil bietet.
Achte auf folgende Punkte:
- Passen die führenden Seiten genau zur Anfrage?
- Wie vollständig beantworten sie die entscheidenden Fragen?
- Welche eigenen Erfahrungen, Produktdaten oder Beispiele bieten sie?
- Welche hochwertigen Backlinks führen auf die rankenden URLs?
- Welche SERP-Features nehmen Platz ein?
Vergleiche Backlinks auf Seitenebene und prüfe die thematische Qualität der verlinkenden Websites. Ein Domainwert allein reicht für diese Einschätzung nicht aus.
Nutze die Keyword-Schwierigkeit als ersten Filter. Die Berechnung unterscheidet sich zwischen SEO-Tools. Bei stark belegten SERPs mit Anzeigen, Shopping-Ergebnissen oder KI-Antworten kalkulierst du zusätzlich einen geringeren Anteil möglicher organischer Klicks ein.
Warum sind CPC und Anzeigenwettbewerb keine SEO-Schwierigkeitswerte?
Den CPC nutzt du als Hinweis auf die wirtschaftliche Bewertung eines Klicks in der bezahlten Suche. Der Keyword-Wettbewerb im Google Ads Keyword-Planer beschreibt die Konkurrenz unter Werbetreibenden.
Für die organische Suche prüfst du dagegen die sichtbaren Inhalte und ihre Ranking-Stärke. Ein hoher CPC rechtfertigt deshalb keine automatische Einstufung als schweres SEO-Keyword. Ebenso wenig garantiert ein niedriger Anzeigenwettbewerb leichte organische Rankings.
Halte die Werte in getrennten Spalten fest: „CPC“, „Google-Ads-Wettbewerb“ und „SEO-Schwierigkeit“. Für deine PPC-Kampagnen verwendest du Anzeigenkennzahlen zur Budgetplanung. In deiner SEO-Auswahl ergänzt der CPC die Bewertung der Geschäftsrelevanz.
Wie findest und priorisierst du Keyword-Lücken?
Mit einer Gap-Analyse vergleichst du deine Keyword-Abdeckung mit mehreren passenden Wettbewerbern und leitest daraus Seitenaufgaben ab. Du erhältst sowohl Hinweise auf fehlende Themen als auch auf Inhalte, deren bestehende Rankings du verbessern solltest.
Eigene Rankings mit mehreren Wettbewerbern vergleichen
Gib deine Domain und drei bis fünf ausgewählte Konkurrenzdomains in den Keyword-Gap-Bericht ein. Verwende für alle dieselbe Länderdatenbank und vergleichbare Analysebereiche.
Starte mit Keywords, für die mindestens zwei Wettbewerber auf der ersten Ergebnisseite stehen und deine Website im erfassten Bereich fehlt. Diese Überschneidung hilft dir, verbreitete Themen deines Marktes zu erkennen. Anschließend prüfst du Begriffe, bei denen deine Seite deutlich hinter den Mitbewerbern liegt.
Für den Vergleich deiner Schreibtisch-Kategorie begrenzt du die Konkurrenzanalyse auf passende Kategorie-URLs oder Verzeichnisse. Die allgemeinen Ratgeber eines großen Shops würden den Vergleich sonst um Themen erweitern, die eine andere Aufgabe erfüllen.
Fehlende Themen von schwachen bestehenden Rankings unterscheiden
Prüfe jeden Treffer aus der Gap-Analyse gegen deine Website und die Google Search Console. Ein fehlendes Tool-Ranking bedeutet zunächst, dass der Anbieter für dich keine passende Platzierung erfasst hat.
Ordne die Content Gaps anschließend zwei Gruppen zu:
- Fehlendes Thema: Du hast keine Seite, die die Suchintention ausreichend abdeckt.
- Schwache Abdeckung: Eine passende Seite existiert, erreicht aber geringe Sichtbarkeit oder beantwortet die Anfrage unvollständig.
Im Beispiel wäre eine vorhandene Kategorie für höhenverstellbare Schreibtische ein Optimierungskandidat für passende Kaufanfragen. Für eine ausführliche Anleitung zur richtigen Schreibtischhöhe planst du eine eigene Informationsseite ein.
Notiere zu jedem Eintrag die vorhandene URL und den konkreten Mangel. So entsteht aus deiner SEO-Strategie eine bearbeitbare Aufgabenliste.
Keyword-Cluster bilden und Chancen nach Nutzen und Aufwand sortieren
Fasse Suchbegriffe mit derselben Suchabsicht und ähnlichen Suchergebnissen zu Keyword-Clustern zusammen. Überprüfe Varianten wie „verstellbarer Stehschreibtisch“ und „höhenverstellbarer Schreibtisch“ auf Überschneidungen bei ihren Top-URLs.
Wenn weitgehend dieselben Seiten ranken, planst du die Begriffe für eine gemeinsame Zielseite ein. Unterschiedliche Formate oder deutlich andere Ergebnisse sprechen für eine getrennte Bearbeitung.
Vergib pro Cluster Werte von 1 bis 3 für Geschäftsrelevanz, Ranking-Chance, Klickpotenzial und Aufwand. Als einfache Sortierhilfe verwendest du:
Priorität = (Geschäftsrelevanz + Ranking-Chance + Klickpotenzial) ÷ Aufwand
Ergänze eine kurze Begründung. „Vorhandene Kategorie, passende Produkte, fehlende Größenberatung“ ist eine brauchbare Entscheidungsgrundlage. Die Punktzahl dient dir zur Reihenfolge, ohne einen späteren Erfolg vorherzusagen.
Wie setzt du die Analyse in Inhalte und messbare Fortschritte um?
Überführe jeden priorisierten Cluster in eine konkrete Seitenentscheidung und dokumentiere vor der Umsetzung deine Ausgangswerte. Damit verbindest du die Keyword-Recherche mit überprüfbaren Aufgaben für deine Website.
Keywords passenden Seiten zuordnen und Kannibalisierung vermeiden
Erstelle eine Keyword-Map: Für jede geplante Zielseite hältst du Hauptthema, Suchintention, ergänzende Begriffe und gewünschte Handlung fest. Trage außerdem ein, ob du die Seite neu erstellst oder überarbeitest.
Prüfe vorab, welche deiner URLs bereits für die jeweiligen Begriffe erscheinen. Mehrere passende Treffer sind noch kein Problem. Handlungsbedarf entsteht, wenn Seiten mit gleicher Absicht um dieselbe Aufgabe konkurrieren und ihre Rankings wiederholt wechseln.
Im Schreibtisch-Beispiel ordnest du allgemeine Kaufbegriffe deiner zentralen Kategorie zu. Eine zusätzliche Seite für kleine Räume braucht einen klaren Nutzen, etwa eine passende Produktauswahl samt Maßberatung. Für bloße Wortvarianten erstellst du keine weiteren Seiten.
Bestehende Inhalte verbessern oder neue Seiten erstellen?
Überarbeite eine vorhandene Seite, wenn sie die richtige Suchintention bedient und bereits relevante Inhalte oder Rankings besitzt. Erstelle eine neue Seite für ein eigenständiges Nutzerbedürfnis, das dein bisheriger Aufbau unzureichend abdeckt.
Vergleiche bei der Überarbeitung konkrete Eigenschaften deiner Seite mit den führenden Ergebnissen. Für die Schreibtisch-Kategorie prüfst du zum Beispiel:
- verständliche Angaben zu Höhenbereich und Tischmaßen
- passende Filter für Größe und Ausstattung
- nachvollziehbare Informationen zu Lieferung und Montage
- hilfreiche Antworten zur Produktauswahl
- interne Links zu ergänzenden Ratgebern
Ein Content Editor unterstützt dich bei Gliederung und Themenabdeckung. Behandle seine Begriffsvorschläge als Prüfliste. Ergänze nur Inhalte, die eine Frage beantworten oder eine Entscheidung erleichtern.
Wie kontrollierst du Rankings, Klicks und Conversions regelmäßig?
Richte einen Rank Tracker für deine priorisierten Keywords ein. Wähle DE als Zielmarkt und bei lokalen Angeboten den passenden Standort. Halte Gerät und Messmethode über den Zeitverlauf gleich.
Dokumentiere zum Start die Keyword-Rankings sowie Klicks und Impressionen der betroffenen URLs. Ergänze die wichtigen Conversions aus deiner Webanalyse, etwa Käufe oder qualifizierte Anfragen.
Nutze anschließend einen festen Rhythmus:
- Wöchentlich: Prüfe größere Ranking-Veränderungen und technische Auffälligkeiten.
- Monatlich: Vergleiche Klicks, Klickrate und Conversions der bearbeiteten Seiten.
- Vierteljährlich: Aktualisiere deine Gap-Analyse und die Prioritäten deiner SEO-Strategie.
Vergleiche bei saisonalen Produkten auch mit dem Vorjahreszeitraum. Halte das Änderungsdatum jeder Seite fest und kontrolliere die Indexierung. Wenn Sichtbarkeit steigt, aber passende Conversions ausbleiben, prüfst du als Nächstes die Produktauswahl und den Weg zur Anfrage oder zum Kauf.


