Wir haben die wichtigsten Tools zur Keyword-Recherche zusammengestellt und ordnen ein, wofür sich welches eignet — von den kostenlosen Google-Werkzeugen bis zu professionellen SEO-Suiten.
In diesem Leitfaden erfährst du, wie du eine Keyword-Recherche Schritt für Schritt durchführst, welche Tools dir dabei helfen und wie du die Ergebnisse für deine Website nutzt.

Was ist Keyword-Recherche?
Bei der Keyword-Recherche untersuchst du, welche Wörter, Wortkombinationen und Fragen Menschen in Suchmaschinen eingeben. Ziel ist es, Suchbegriffe zu finden, die zu deinem Angebot, deiner Zielgruppe und deinen geschäftlichen Zielen passen.
Ein Beispiel: Du betreibst einen Onlineshop für Yogazubehör. Deine potenziellen Kunden suchen vielleicht nach „Yogamatte kaufen“, „rutschfeste Yogamatte“ oder „Yogamatte für Anfänger“. Diese Suchanfragen zeigen unterschiedliche Bedürfnisse, die du mit passenden Produktseiten und Ratgeberartikeln abdecken kannst.
Eine gute Keyword-Recherche berücksichtigt deshalb nicht nur das Suchvolumen. Auch die Suchintention, die Konkurrenz und die Frage, ob ein Suchbegriff für dein Unternehmen wirtschaftlich relevant ist, spielen eine wichtige Rolle.
Warum ist die Keyword-Recherche für SEO wichtig?
Die Ergebnisse helfen dir, deine Website gezielt zu planen und deine Inhalte an realen Suchanfragen auszurichten.
Die wichtigsten Vorteile:
- Bedürfnisse erkennen: Du erfährst, welche Fragen, Probleme und Wünsche deine Zielgruppe beschäftigen.
- Passende Inhalte erstellen: Du kannst entscheiden, welche Themen sich für Ratgeber, Leistungsseiten, Kategorien oder Produktseiten eignen.
- Relevante Besucher gewinnen: Du erreichst Menschen, deren Suchanfragen zu deinem Angebot passen.
- Wettbewerber analysieren: Du entdeckst Suchbegriffe, für die andere Websites bereits sichtbar sind, während deine eigene Website noch Potenzial hat.
- Ressourcen sinnvoll einsetzen: Du konzentrierst dich auf Keywords, bei denen gute Ranking-Chancen und ein geschäftlicher Nutzen bestehen.
Wichtig ist dabei: Die Verwendung eines Keywords garantiert keine gute Google-Position. Entscheidend ist, ob deine Seite die Suchanfrage hilfreich beantwortet und gegenüber anderen Ergebnissen einen echten Mehrwert bietet.
Suchintention verstehen: Was wollen Nutzer wirklich wissen?
Hinter jeder Suchanfrage steckt ein bestimmtes Ziel. Diese sogenannte Suchintention hilft dir zu verstehen, welche Art von Inhalt ein Nutzer erwartet.
Für die Keyword-Recherche werden häufig vier Arten unterschieden.
1. Informative Suchintention
Nutzer möchten etwas lernen oder eine konkrete Frage beantworten.
Beispiele:
- Was ist Suchmaschinenoptimierung?
- Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
- Welche Yogamatte eignet sich für Anfänger?
Hier eignen sich vor allem Ratgeber, Anleitungen, Erklärungen und ausführliche FAQ-Seiten.
2. Kommerzielle Suchintention
Nutzer informieren sich über verschiedene Lösungen, bevor sie eine Entscheidung treffen.
Beispiele:
- Beste Buchhaltungssoftware für Selbstständige
- Viskose oder Modal: Was ist der Unterschied?
- Welche Wärmepumpe ist für ein Einfamilienhaus geeignet?
Vergleiche, Testberichte, Entscheidungshilfen und detaillierte Produktinformationen können diese Suchintention bedienen.
3. Transaktionale Suchintention
Nutzer möchten eine bestimmte Handlung ausführen, häufig einen Kauf oder eine Buchung.
Beispiele:
- Yogamatte kaufen
- Buchhaltungssoftware bestellen
- SEO-Agentur beauftragen
Für solche Suchanfragen eignen sich in der Regel Produktseiten, Kategorieseiten, Leistungsseiten oder Landingpages mit klaren Informationen und einem passenden nächsten Schritt.
4. Navigationale Suchintention
Nutzer suchen gezielt nach einer bestimmten Website, Marke oder Unterseite.
Beispiele:
- Name eines Onlineshops
- Login bei einem Softwareanbieter
- Kontakt einer bestimmten Firma
Hier sollte die gesuchte Website möglichst leicht auffindbar sein.
Die Grenzen zwischen diesen Kategorien sind nicht immer eindeutig. Um die Suchintention besser einzuschätzen, gib dein Keyword bei Google ein und prüfe, welche Ergebnisse erscheinen. Überwiegen Ratgeber, erwarten Nutzer vermutlich Informationen. Werden vor allem Produktseiten angezeigt, steht eher die Kaufabsicht im Vordergrund.
Keyword-Recherche Schritt für Schritt durchführen
Eine strukturierte Vorgehensweise hilft dir, aus ersten Ideen eine priorisierte Keyword-Liste zu entwickeln.
Schritt 1: Relevante Themen festlegen
Beginne nicht mit einzelnen Keywords, sondern mit den Themen, die für dein Unternehmen wichtig sind. Berücksichtige deine Produkte und Dienstleistungen ebenso wie die Fragen und Probleme deiner Zielgruppe.
Ein Anbieter von Buchhaltungssoftware könnte beispielsweise diese Themenbereiche festlegen:
- Buchhaltung für Selbstständige
- Rechnungsstellung
- Umsatzsteuer
- Buchhaltungssoftware im Vergleich
- Kosten und Preise
- Steuerberater und Buchhaltung
Beschränke dich zunächst auf die wichtigsten Themen. So behältst du den Überblick und kannst die Recherche gezielt vertiefen.
Hilfreich ist es, bestehende Kundenfragen zu sammeln. Welche Fragen kommen häufig in Beratungsgesprächen vor? Welche Unsicherheiten tauchen vor einem Kauf auf? Daraus ergeben sich oft wertvolle Themen für deine Website.
Schritt 2: Keyword-Ideen sammeln
Überlege für jedes Thema, welche konkreten Suchanfragen dazu passen könnten. Versetze dich dabei in die Lage deiner Zielgruppe und verwende möglichst natürliche Formulierungen.
Für das Thema „Rechnungsstellung“ könnten folgende Ideen entstehen:
- Rechnung schreiben
- Rechnung erstellen kostenlos
- Pflichtangaben auf einer Rechnung
- Rechnung an Kunden schreiben
- Rechnung korrigieren
- Rechnungsvorlage für Selbstständige
Diese ersten Begriffe werden häufig als Seed-Keywords bezeichnet. Sie bilden den Ausgangspunkt für eine ausführlichere Recherche.
Ergänze deine Liste anschließend mithilfe verschiedener Quellen:
- Google-Autovervollständigung
- Ähnliche Suchanfragen bei Google
- Die Bereiche „Ähnliche Fragen“ beziehungsweise „Weitere Fragen“ in den Suchergebnissen
- Google Search Console
- Keyword-Recherche-Tools
- Fragen aus Kundengesprächen, E-Mails und Supportanfragen
- Suchbegriffe und Themen auf Wettbewerber-Websites
Sammle zunächst großzügig Ideen. Die Bewertung und Priorisierung erfolgt im nächsten Schritt.
Schritt 3: Suchvolumen und Wettbewerb bewerten
Nicht jedes gefundene Keyword lohnt sich gleichermaßen. Prüfe deshalb, wie häufig ein Begriff gesucht wird und wie realistisch es ist, mit deiner Website dafür gute Positionen zu erreichen.
Das Suchvolumen gibt an, wie häufig ein Suchbegriff innerhalb eines bestimmten Zeitraums gesucht wird. Viele SEO-Tools zeigen dafür geschätzte monatliche Werte an. Diese Angaben sind Näherungswerte und können je nach Tool, Region und Keyword variieren.
Ein hohes Suchvolumen kann auf großes Interesse hinweisen. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass der Begriff für dich die beste Wahl ist.
Ein sehr allgemeines Keyword wie „Buchhaltung“ kann viele unterschiedliche Bedürfnisse abdecken. Ein spezifischer Begriff wie „Buchhaltungssoftware für kleine GmbH“ spricht dagegen eine klarer definierte Zielgruppe an.
Bewerte deshalb mindestens diese Faktoren:
- Suchvolumen: Gibt es genügend Nachfrage?
- Relevanz: Passt das Keyword zu deinem Angebot?
- Suchintention: Kann deine Seite das erwartete Ergebnis liefern?
- Wettbewerb: Wie stark sind die bereits rankenden Seiten?
- Geschäftlicher Nutzen: Kann der Suchbegriff zu Anfragen, Käufen oder anderen wichtigen Zielen beitragen?
Ein Keyword mit wenig Suchvolumen kann wertvoller sein als ein viel gesuchter Begriff, wenn es genau die richtigen Interessenten erreicht.
Schritt 4: Keyword-Schwierigkeit und Suchergebnisse analysieren
Viele SEO-Tools zeigen einen Wert für die Keyword-Schwierigkeit an. Dieser soll einschätzen, wie schwierig es sein könnte, für einen Begriff in den organischen Suchergebnissen zu ranken.
Die Berechnung unterscheidet sich je nach Anbieter. Der Wert ist daher eine Orientierung und keine Garantie für die tatsächlichen Ranking-Chancen.
Prüfe zusätzlich die aktuellen Google-Ergebnisse. Achte dabei auf folgende Fragen:
- Welche Arten von Websites ranken auf den vorderen Positionen?
- Handelt es sich um Ratgeber, Produktseiten, Vergleichsportale oder lokale Anbieter?
- Wie ausführlich und hilfreich sind die vorhandenen Inhalte?
- Werden die wichtigsten Fragen der Suchenden beantwortet?
- Gibt es Aspekte, die in den bestehenden Ergebnissen fehlen?
- Kannst du mit eigener Erfahrung, besseren Erklärungen oder konkreten Beispielen einen Mehrwert bieten?
Wenn bei einem Keyword hauptsächlich große Vergleichsportale erscheinen, kann es für einen kleinen Onlineshop schwierig sein, mit einer allgemeinen Kategorieseite zu konkurrieren. Ein spezifischer Ratgeber oder eine thematisch passende Unterseite kann eine realistischere Möglichkeit sein.
Entscheidend ist nicht allein, ob die Konkurrenz stark ist. Du musst auch beurteilen, welche Art von Seite Google für die jeweilige Suchanfrage als passend einstuft.
Schritt 5: Long-Tail-Keywords berücksichtigen
Long-Tail-Keywords sind spezifische Suchanfragen, die häufig aus mehreren Wörtern bestehen. Sie haben oft ein geringeres Suchvolumen als allgemeine Begriffe, können aber eine deutlich klarere Suchintention erkennen lassen.
Beispiele:
- Allgemein: „Yogamatte“
- Spezifischer: „rutschfeste Yogamatte für schweißtreibendes Yoga“
- Allgemein: „SEO“
- Spezifischer: „Keyword-Recherche für lokale Dienstleister“
- Allgemein: „Buchhaltung“
- Spezifischer: „Buchhaltungssoftware für Selbstständige ohne Mitarbeiter“
Solche Suchanfragen können besonders für kleinere Unternehmen interessant sein, weil sie konkrete Bedürfnisse abbilden. Allerdings ist nicht jedes Long-Tail-Keyword automatisch leicht zu erreichen oder wirtschaftlich relevant.
Finde passende Varianten über Google-Autovervollständigung, die Search Console und Keyword-Tools. Erstelle anschließend Inhalte, die das jeweilige Anliegen umfassend beantworten, statt für jede geringfügig abweichende Formulierung eine eigene Seite anzulegen.
Schritt 6: Keywords den passenden Seiten zuordnen
Nachdem du deine Keyword-Liste erstellt hast, musst du entscheiden, welche Begriffe auf welche Seiten gehören.
Ordne thematisch zusammengehörige Suchanfragen einer passenden Seite zu. Ein Hauptkeyword kann dabei durch relevante Nebenkeywords und ähnliche Formulierungen ergänzt werden.
Beispiel für einen Anbieter von Buchhaltungssoftware:
| Seitentyp | Schwerpunkt |
|---|---|
| Leistungsseite | Buchhaltungssoftware für Selbstständige |
| Ratgeber | Rechnung schreiben: Anleitung und Pflichtangaben |
| Vergleichsseite | Buchhaltungssoftware im Vergleich |
| FAQ-Abschnitt | Fragen zur Rechnungserstellung |
Diese Zuordnung verhindert, dass mehrere Seiten deiner Website um dieselbe Suchintention konkurrieren. Dieses Problem wird häufig als Keyword-Kannibalisierung bezeichnet.
Nicht jede ähnliche Suchanfrage benötigt eine eigene Seite. Wenn Google für mehrere Begriffe weitgehend dieselben Ergebnisse zeigt, können sie häufig gemeinsam auf einer Seite behandelt werden.
Prüfe außerdem, ob bereits eine geeignete Seite existiert. Manchmal ist es sinnvoller, einen bestehenden Inhalt zu verbessern, als einen neuen Artikel zu veröffentlichen.
Schritt 7: Keyword-Prioritäten festlegen
Zum Abschluss priorisierst du deine Keywords. Beginne mit den Themen, die für dein Unternehmen relevant sind und bei denen du realistische Chancen siehst.
Eine einfache Bewertung kann sich an vier Kriterien orientieren:
- Geschäftliche Relevanz: Wie wichtig ist das Thema für deine Produkte oder Dienstleistungen?
- Suchintention: Wie gut passt die Suchanfrage zum Ziel der jeweiligen Seite?
- Ranking-Chancen: Wie aussichtsreich ist eine Verbesserung gegenüber den vorhandenen Ergebnissen?
- Aufwand: Wie viel Arbeit ist für die Erstellung oder Optimierung notwendig?
Du musst nicht sofort für jedes Keyword eine eigene Seite erstellen. Konzentriere dich zunächst auf die wichtigsten Themen und überprüfe anschließend anhand der Ergebnisse, welche weiteren Inhalte sinnvoll sind.
Fortgeschrittene Methoden der Keyword-Recherche
Wenn du die Grundlagen beherrschst, kannst du weitere Methoden einsetzen, um neue Chancen zu entdecken und deine bestehende SEO-Strategie gezielt zu verbessern.
Wettbewerber-Keywords untersuchen
Analysiere, für welche relevanten Suchbegriffe deine Wettbewerber sichtbar sind. Dabei geht es nicht darum, deren Inhalte einfach zu kopieren. Ziel ist es, Themen und Suchanfragen zu erkennen, die du bisher nicht ausreichend abdeckst.
Mit SEO-Tools kannst du die organischen Rankings anderer Websites untersuchen und mit deinen eigenen vergleichen.
Achte besonders auf Keywords, bei denen Wettbewerber mit passenden Inhalten ranken, während deine Website keine oder nur schwache Sichtbarkeit erreicht. Prüfe anschließend, ob das Thema für dein Angebot relevant ist und ob du eine bessere oder spezifischere Antwort liefern kannst.
Bestehende Rankings verbessern
Keyword-Recherche ist nicht nur für neue Inhalte sinnvoll. Häufig liegen auch in bereits veröffentlichten Seiten ungenutzte Möglichkeiten.
Untersuche in der Search Console, welche Suchanfragen Impressionen und Klicks erzeugen. Wenn eine Seite für relevante Begriffe bereits sichtbar ist, aber wenig Traffic erhält, können folgende Maßnahmen helfen:
- Die Suchintention genauer treffen
- Fehlende Informationen ergänzen
- Überschriften und Seitentitel präzisieren
- Inhalte verständlicher strukturieren
- Veraltete Angaben aktualisieren
- Sinnvolle interne Links ergänzen
Nicht jede Seite mit wenigen Klicks benötigt eine Überarbeitung. Prüfe zuerst, ob das Suchvolumen, die Position und die geschäftliche Relevanz eine Optimierung rechtfertigen.
Chancen in den Suchergebnissen erkennen
Google zeigt je nach Suchanfrage unterschiedliche Elemente an, beispielsweise Bilder, Videos, lokale Ergebnisse, Produktinformationen oder hervorgehobene Antworten.
Diese Darstellungen beeinflussen, wie Nutzer mit den Suchergebnissen interagieren. Prüfe deshalb, welche Elemente für deine wichtigsten Keywords erscheinen und ob deine Inhalte dafür geeignet sind.
Bei einer lokalen Suchanfrage können beispielsweise ein gepflegtes Unternehmensprofil und passende lokale Seiten wichtig sein. Bei einer Anleitung können aussagekräftige Bilder oder ein Video den Inhalt sinnvoll ergänzen.
Es gibt keine Garantie, dass Google deine Inhalte in einem bestimmten Suchergebnis-Element anzeigt. Richte deine Inhalte deshalb zuerst an den Bedürfnissen der Nutzer aus und betrachte zusätzliche Suchdarstellungen als mögliche Chance.
Die besten Tools zur Keyword-Recherche
1. Google Search Console
Die Google Search Console ist eines der wichtigsten kostenlosen SEO-Tools überhaupt.
Der große Vorteil: Du arbeitest nicht mit allgemeinen Schätzungen, sondern mit den tatsächlichen Suchanfragen, über die deine Website bereits in der Google-Suche erscheint.
Du kannst unter anderem erkennen:
- für welche Suchanfragen deine Seiten Impressionen erhalten
- welche Keywords Klicks erzeugen
- auf welcher Position deine Website ungefähr erscheint
- welche Seiten zu bestimmten Suchanfragen sichtbar sind
- bei welchen Keywords bereits Potenzial vorhanden ist
Besonders interessant sind Suchanfragen, bei denen eine Seite beispielsweise auf Position 8, 12 oder 15 steht. Hier kann eine gezielte Optimierung unter Umständen sinnvoller sein als die Erstellung eines komplett neuen Artikels.
2. Google Keyword Planner
Der Google Keyword Planner stammt aus Google Ads und kann auch für die SEO-Recherche verwendet werden.
Du kannst damit Keyword-Ideen sammeln und Suchvolumen beziehungsweise Suchvolumenbereiche analysieren.
Besonders hilfreich ist das Tool, wenn du zunächst eine größere Liste möglicher Suchbegriffe erstellen möchtest.
Allerdings solltest du die Daten nicht isoliert betrachten. Für SEO ist die tatsächliche Google-Suchergebnisseite ebenfalls wichtig.
3. Google Trends
Google Trends eignet sich weniger dazu, ein exaktes monatliches Suchvolumen zu bestimmen. Dafür kannst du damit Entwicklungen und Unterschiede zwischen Suchbegriffen untersuchen.
Das ist beispielsweise interessant bei:
- saisonalen Suchanfragen
- neuen Themen
- Produkttrends
- regional unterschiedlichen Suchinteressen
- mehreren ähnlichen Begriffen
Du kannst beispielsweise zwei Begriffe miteinander vergleichen und sehen, welcher Begriff in Deutschland über einen bestimmten Zeitraum häufiger gesucht wurde.
Google Trends stellt außerdem regionale Daten und aktuelle Suchtrends bereit.
4. Google Autocomplete
Auch die automatische Vervollständigung von Google ist für die Keyword-Recherche nützlich.
Gib beispielsweise „SEO Agentur“ ein und ergänze anschließend verschiedene Buchstaben oder Begriffe:
- SEO Agentur s…
- SEO Agentur Stuttgart
- SEO Agentur für …
- SEO Agentur Erfahrung
Die Vorschläge können dir neue Longtail-Keywords und Fragen liefern.
Der Vorteil: Du arbeitest direkt mit Suchvorschlägen aus der Google-Suche.
5. SISTRIX
SISTRIX sollte in einer Übersicht für deutsche SEO-Websites nicht fehlen.
Das Tool ist im deutschsprachigen SEO-Markt besonders etabliert und bietet umfangreiche Funktionen zur Analyse von Domains, Keywords, Rankings und Wettbewerbern.
Für die Keyword-Recherche ist insbesondere das SISTRIX Keyword Tool interessant. Es ermöglicht Keyword-Erweiterungen, zeigt echte Nutzerfragen und verwandte Keywords. Außerdem kannst du Deutschland und andere Länder gezielt auswählen.
Interessant ist auch, dass das SISTRIX Keyword Tool kostenlos genutzt werden kann. Laut Anbieter sind bis zu zehn Abfragen pro Tag möglich; anschließend ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.
SISTRIX eignet sich damit sowohl für erste Keyword-Ideen als auch für eine umfangreichere Wettbewerbsanalyse.
Besonders interessant für: deutsche Unternehmen, Agenturen, SEOs und Websites mit starkem Fokus auf Google.de.
6. Keyword Surfer
Keyword Surfer ist eine Browser-Erweiterung von Surfer, die Keyword-Daten direkt während der Google-Suche anzeigt.
Das ist besonders praktisch, wenn du ohnehin gerade manuell recherchierst.
Statt zwischen Google und einem separaten Keyword-Tool hin und her zu wechseln, kannst du Suchdaten direkt im Suchprozess betrachten.
Keyword Surfer wird vom Anbieter als kostenlose Erweiterung angeboten.
Besonders interessant für: schnelle Keyword-Recherche und erste Einschätzungen direkt in Google.
7. AnswerThePublic
AnswerThePublic konzentriert sich stark auf Fragen und Suchanfragen rund um ein bestimmtes Thema.
Das ist besonders hilfreich für:
- Blogartikel
- Ratgeber
- FAQ-Bereiche
- Longtail-Keywords
- Content-Ideen
Du gibst beispielsweise ein Hauptkeyword ein und erhältst verschiedene Fragen, Vergleiche und weitere Suchbegriffe.
Dadurch kannst du besser verstehen, welche konkreten Fragen Nutzer zu einem Thema stellen.
8. AlsoAsked
AlsoAsked konzentriert sich auf die sogenannten „People Also Ask“-Fragen aus Google.
Das Tool stellt die Fragen in einer Art Themenstruktur dar. Dadurch kannst du nachvollziehen, welche Fragen miteinander verbunden sind.
Gerade für umfangreiche Ratgeber kann das interessant sein, weil du daraus eine sinnvolle Seitenstruktur entwickeln kannst.
AlsoAsked unterstützt außerdem die Auswahl von Land, Sprache und teilweise lokalen Zielgebieten.
9. Semrush
Semrush gehört zu den umfangreicheren SEO-Plattformen.
Für die Keyword-Recherche stehen unter anderem Keyword Overview, Keyword Magic Tool und Keyword Gap zur Verfügung.
Du kannst damit:
- Keyword-Ideen finden
- Suchvolumen analysieren
- Keyword Difficulty betrachten
- Wettbewerber untersuchen
- Keyword-Lücken zwischen Domains finden
- verwandte Suchbegriffe recherchieren
- Keywords nach Themen gruppieren
Semrush gibt an, über 28 Milliarden Keywords in 142 regionalen Datenbanken abzudecken.
Besonders interessant für: Agenturen, größere Websites, Wettbewerbsanalysen und umfangreiche SEO-Projekte.
10. Ahrefs
Ahrefs ist eine weitere umfassende SEO-Plattform.
Der Keywords Explorer liefert Keyword-Ideen, Suchvolumen, Keyword-Metriken und SERP-Daten. Besonders praktisch ist die Kombination aus Keyword-Recherche und Wettbewerbsanalyse.
Du kannst beispielsweise untersuchen, für welche Keywords ein Wettbewerber rankt und daraus neue Themen für deine eigene Website ableiten.
Ahrefs beschreibt seinen Keywords Explorer als Datenbank mit Milliarden von Keywords und bietet auch Funktionen zum Keyword-Clustering und zur Wettbewerberanalyse.
Besonders interessant für: professionelle SEO-Analysen, Wettbewerbsrecherche und größere Websites.
11. KWFinder
KWFinder stammt von Mangools und konzentriert sich auf eine vergleichsweise übersichtliche Keyword-Recherche.
Das Tool liefert unter anderem:
- Keyword-Ideen
- Suchvolumen
- Keyword Difficulty
- Trends
- CPC
- Fragen
- Longtail-Keywords
- Wettbewerber-Keywords
Interessant ist außerdem die lokale Recherche. KWFinder unterstützt laut Anbieter zahlreiche Standorte und ermöglicht die Analyse lokaler SERPs.
Besonders interessant für: Selbstständige, kleinere Unternehmen, Blogger und lokale SEO-Projekte.
12. NeuronWriter
NeuronWriter geht etwas stärker in Richtung Content-Optimierung.
Das Tool analysiert Keywords und Wettbewerber und gibt Hinweise darauf, welche Begriffe und Themen bei der Erstellung oder Optimierung eines Textes berücksichtigt werden können.
Zur Keyword-Analyse gehören laut Anbieter unter anderem verwandte Keywords, Suchvolumen, Wettbewerbsdaten und sogenannte Content Gaps.
Zusätzlich bietet NeuronWriter Funktionen zur Content-Optimierung, SERP-Analyse und Unterstützung bei der Erstellung von SEO-Inhalten.
Besonders interessant für: Content-Marketing, Blogartikel und die Optimierung bestehender Inhalte.
13. LowFruits
LowFruits konzentriert sich auf Keyword-Chancen, bei denen kleinere Websites beziehungsweise weniger starke Wettbewerber in den Suchergebnissen auftauchen.
Das kann besonders für kleinere Websites interessant sein.
Statt ausschließlich nach Keywords mit möglichst hohem Suchvolumen zu suchen, kannst du gezielt nach Suchbegriffen suchen, bei denen realistische Ranking-Chancen bestehen.
Besonders interessant für: kleinere Websites und Longtail-Keyword-Recherche.
14. Ubersuggest
Ubersuggest ist ein bekanntes SEO-Tool von Neil Patel.
Es bietet unter anderem Keyword-Ideen, Suchvolumen, Wettbewerbsdaten und Analysen von Wettbewerber-Websites.
Die Bedienung ist vergleichsweise einfach und eignet sich daher auch für Nutzer, die nicht mit komplexen SEO-Plattformen arbeiten möchten.
Besonders interessant für: Einsteiger, kleinere Websites und einfache Keyword-Recherchen.
15. Keywords Everywhere
Keywords Everywhere ist eine Browser-Erweiterung für Keyword-Daten.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass Keyword-Informationen direkt in verschiedene Suchumgebungen integriert werden können.
Damit eignet sich das Tool vor allem für schnelle Recherchen und das Sammeln von Keyword-Ideen während der normalen Arbeit im Browser.
Besonders interessant für: schnelle Keyword-Recherche ohne ständig zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.
16. Bing Webmaster Tools
Auch Bing Webmaster Tools kann für SEO-Recherchen interessant sein.
Neben Informationen zur eigenen Website stellt Bing verschiedene Diagnose- und Recherchefunktionen bereit. Der Dienst zeigt unter anderem Daten zur Performance und Möglichkeiten zur Verbesserung der Sichtbarkeit in Bing.
Für eine Website, die ausschließlich auf Google ausgerichtet ist, ist das Tool nicht zwingend erforderlich. Als zusätzliche Datenquelle kann es aber sinnvoll sein.
17. ChatGPT
Auch ChatGPT kann bei der Keyword-Recherche unterstützen.
Du kannst beispielsweise:
- Themengebiete strukturieren
- Keyword-Ideen sammeln
- Suchintentionen sortieren
- Longtail-Varianten entwickeln
- Keyword-Cluster erstellen
- Fragen zu einem Thema sammeln
- Content-Strukturen entwickeln
Dabei solltest du KI-generierte Keyword-Ideen nicht mit echten Suchvolumen-Daten verwechseln.
Ein sinnvoller Ablauf ist deshalb:
ChatGPT für Ideen → Keyword-Tool für Daten → Google für SERP und Suchintention.
So nutzt du die Stärken der einzelnen Quellen, ohne ungeprüfte KI-Vorschläge direkt als Keyword-Strategie zu übernehmen.
Keyword-Recherche und Suchvolumen
Ein häufiger Fehler bei der Keyword-Recherche ist die Konzentration auf das höchste Suchvolumen.
Ein Keyword mit 10.000 Suchanfragen pro Monat kann für dein Unternehmen weniger wertvoll sein als ein Begriff mit 300 Suchanfragen.
Beispiel:
Keyword A: 10.000 Suchanfragen – allgemeine Information
Keyword B: 300 Suchanfragen – konkrete Kauf- oder Anfrageabsicht
Wenn du mit deiner Website Kunden gewinnen möchtest, kann Keyword B unter Umständen wesentlich relevanter sein.
Deshalb solltest du bei jedem Keyword mindestens diese Faktoren betrachten:
- Suchintention
- Relevanz für dein Angebot
- Suchvolumen
- Wettbewerb
- aktuelle Suchergebnisse
- mögliche Conversion
- regionale Ausrichtung
So kombinierst du mehrere Keyword-Tools
Du musst dich nicht für ein einziges Tool entscheiden.
Gerade eine Kombination verschiedener Datenquellen kann sinnvoll sein.
Schritt 1: Themen sammeln
Beginne beispielsweise mit:
- Google Autocomplete
- ChatGPT
- Google Trends
- AnswerThePublic
- AlsoAsked
Damit bekommst du erste Themen und Fragen.
Schritt 2: Keywords mit Daten prüfen
Anschließend kannst du die Begriffe beispielsweise mit:
- SISTRIX
- Semrush
- Ahrefs
- KWFinder
- Google Keyword Planner
analysieren.
Hier interessieren dich vor allem Suchvolumen, Wettbewerb, Keyword Difficulty und verwandte Suchbegriffe.
Schritt 3: Wettbewerber analysieren
Jetzt kannst du prüfen, welche Keywords bereits von deinen Wettbewerbern abgedeckt werden.
Dafür eignen sich beispielsweise SISTRIX, Semrush, Ahrefs und KWFinder.
Schritt 4: Google selbst prüfen
Danach solltest du die wichtigsten Keywords tatsächlich bei Google suchen.
Schau dir an:
- Welche Seiten ranken?
- Sind es Ratgeber oder Leistungsseiten?
- Welche Themen behandeln die Top-Ergebnisse?
- Gibt es lokale Ergebnisse?
- Gibt es Videos?
- Gibt es „People Also Ask“?
- Welche Suchintention erkennst du?
Ein Keyword-Tool kann dir Daten liefern. Die Suchergebnisse zeigen dir, was Google für diese Suchanfrage tatsächlich ausliefert.
Schritt 5: Keywords clustern
Zum Schluss solltest du ähnliche Suchbegriffe zusammenfassen.
Beispielsweise:
Hauptkeyword: WooCommerce Kosten
Dazu könnten gehören:
- WooCommerce Kosten
- WooCommerce Shop Kosten
- Kosten WooCommerce
- WooCommerce Gebühren
- WooCommerce Preise
- Was kostet ein WooCommerce Shop?
Nicht für jedes dieser Keywords brauchst du eine eigene Seite.
Oft ist es sinnvoller, mehrere eng verwandte Suchbegriffe innerhalb eines umfassenden Inhalts abzudecken.
Welche Keyword-Tools sind kostenlos?
Für den Einstieg kannst du unter anderem diese Tools nutzen:
- Google Search Console
- Google Trends
- Google Autocomplete
- Google Keyword Planner
- Keyword Surfer
- Bing Webmaster Tools
- teilweise AnswerThePublic
- teilweise KWFinder
Bei kostenlosen Angeboten können Abfragen, Datenumfang oder Funktionen eingeschränkt sein.
Welche Keyword-Tools eignen sich für Unternehmen?
Das hängt stark davon ab, wie umfangreich deine SEO-Arbeit ist.
Für eine kleine Unternehmenswebsite kann bereits eine Kombination aus Google Search Console, Google Trends, Google Autocomplete und SISTRIX ausreichend sein.
Für umfangreichere SEO-Projekte können SISTRIX, Semrush oder Ahrefs zusätzliche Wettbewerbs- und Keyword-Daten liefern.
Wenn der Schwerpunkt dagegen auf Content-Erstellung und Textoptimierung liegt, können NeuronWriter oder vergleichbare Content-Tools interessant sein.
Keyword-Tools im Vergleich
Kostenlos
| Tool | Datenquelle | Geeignet für |
|---|---|---|
| Google Search Console | eigene Website | bestehende Seiten optimieren |
| Google Keyword Planner | Google Ads | erste große Keyword-Liste |
| Google Trends | Google-Suche | Saisonalität und Vergleiche |
| Google Autocomplete | Google-Suche | schnelle Longtail-Ideen |
| Keyword Surfer | eigene Datenbank | Daten direkt in der Google-Suche |
| Bing Webmaster Tools | eigene Website | Bing als Zweitquelle |
SEO-Suiten
| Tool | Kostenlos nutzbar | Wettbewerber | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| SISTRIX | eingeschränkt | ja | deutsche SEO-Projekte |
| Semrush | eingeschränkt | ja | große Projekte, international |
| Ahrefs | eingeschränkt | ja | Wettbewerbsrecherche |
| KWFinder | eingeschränkt | ja | Longtail und Local SEO |
| Ubersuggest | eingeschränkt | ja | Einsteiger |
Spezialtools
| Tool | Schwerpunkt | Geeignet für |
|---|---|---|
| AnswerThePublic | Fragen zu einem Thema | Blog und FAQ |
| AlsoAsked | „People Also Ask”-Struktur | Seitenstruktur für Ratgeber |
| LowFruits | schwache Wettbewerber in den SERPs | kleine Websites |
| NeuronWriter | Content- und SERP-Analyse | Texte optimieren |
| Keywords Everywhere | Daten im Browser | schnelle Recherche |
| ChatGPT | Ideen und Clustering | Struktur, keine Daten |
Häufige Fehler bei der Keyword-Recherche
Nur nach dem Suchvolumen gehen
Ein hohes Suchvolumen bedeutet nicht automatisch, dass das Keyword für dein Unternehmen wertvoll ist.
Für jedes Keyword eine eigene Seite erstellen
Eng verwandte Suchbegriffe lassen sich häufig sinnvoll auf einer gemeinsamen Seite abdecken.
Die Suchintention ignorieren
Wenn Google überwiegend Ratgeber zu einem Keyword zeigt, ist eine reine Verkaufsseite möglicherweise nicht das passende Format.
Internationale Daten auf Deutschland übertragen
Für eine deutsche Website solltest du möglichst deutsche Daten und Suchergebnisse analysieren.
Nur ein Keyword-Tool verwenden
Unterschiedliche Tools arbeiten mit unterschiedlichen Datenquellen und Metriken. Mehrere Quellen können deshalb ein vollständigeres Bild liefern.
KI-Ideen ungeprüft übernehmen
ChatGPT kann bei der Ideenfindung helfen, ersetzt aber keine echte Keyword- und SERP-Recherche.
FAQ zur Keyword-Recherche
Welches Keyword-Tool ist für Deutschland besonders interessant?
Für deutsche SEO-Projekte ist SISTRIX eine wichtige Option. Das Unternehmen bietet unter anderem ein kostenloses Keyword Tool mit Deutschland-Auswahl, Keyword-Erweiterungen, Nutzerfragen und verwandten Keywords.
Welches kostenlose Keyword-Tool sollte ich nutzen?
Für eine bestehende Website ist die Google Search Console besonders interessant, weil du dort die tatsächlichen Suchanfragen deiner Website analysieren kannst. Für neue Keyword-Ideen kannst du zusätzlich Google Trends, Google Autocomplete oder das kostenlose SISTRIX Keyword Tool verwenden.
Ist SISTRIX nur für große Unternehmen geeignet?
Nein. Auch kleinere Websites können die kostenlosen Funktionen nutzen. SISTRIX bietet neben seiner umfangreichen SEO-Plattform verschiedene kostenlose Tools an.
Was ist besser: SISTRIX, Semrush oder Ahrefs?
Die Tools setzen unterschiedliche Schwerpunkte. SISTRIX ist insbesondere im deutschsprachigen SEO-Umfeld relevant, während Semrush und Ahrefs umfangreiche internationale Keyword-, Wettbewerbs- und SEO-Daten anbieten. Welche Plattform zu einem Projekt passt, hängt unter anderem von Zielmarkt, Funktionsumfang und Arbeitsweise ab.
Was ist der Unterschied zwischen Keyword-Recherche und Content-Optimierung?
Bei der Keyword-Recherche geht es zunächst darum, relevante Suchbegriffe und Themen zu finden und zu bewerten. Content-Optimierung beschäftigt sich anschließend damit, wie eine konkrete Seite diese Suchintention möglichst vollständig und sinnvoll beantwortet.
Brauche ich für Keyword-Recherche ein kostenpflichtiges Tool?
Nicht unbedingt. Für kleinere Websites kannst du bereits mit Google Search Console, Google Trends, Google Autocomplete und kostenlosen Funktionen verschiedener Tools arbeiten. Kostenpflichtige Plattformen werden vor allem interessant, wenn du regelmäßig Wettbewerber analysierst, viele Keywords recherchierst oder mehrere Websites betreust.


