Dein E-Commerce-Shop wird nur gefunden, wenn du bei Google sichtbar bist. Dafür brauchst du so viele Backlinks wie möglich. Aber wie bekommst du sie?

Linkaufbau für E-Commerce-Websites: Baue noch heute Autorität auf
Der Linkaufbau im E-Commerce ist ein wichtiger Bestandteil einer Website und trägt dazu bei, die Online-Sichtbarkeit zu verbessern.
Genau wie Bilder und Text zeigen Backlinks Google, wie beliebt du bist und wie hoch du im Ranking stehen solltest.
Deshalb musst du lernen, wie man Linkaufbau richtig betreibt und wie man ihn langfristig aufrechterhält.
In diesem Blogbeitrag erklären wir dir, warum Linkaufbau im E-Commerce so wichtig ist, und geben dir praktische Strategien an die Hand, mit denen du hochwertige Backlinks aufbauen kannst.
Am Ende dieses Blogs wirst du ein umfassendes Verständnis dafür haben, wie du mit hochwertigen Backlinks Autorität aufbaust und dein E-Commerce-SEO verbesserst.
Was ist Linkaufbau im E-Commerce?
Linkaufbau bedeutet, nach Möglichkeiten zu suchen, wie du andere dazu bringst, von ihrer Website aus auf dich zu verlinken. Dafür gibt es viele Wege.
- Blogbeiträge – Informative, hochwertige Blogbeiträge erhalten in der Regel Links, besonders wenn sie bisher unbekannte Statistiken oder Ähnliches enthalten.
- Linkbait – Linkbait hat manchmal einen schlechten Ruf, weil er als dünner Inhalt gilt, der ausschließlich darauf ausgelegt ist, Klicks zu generieren. Aber Linkbait ist eigentlich alles, was so gut ist, dass die Leute nicht widerstehen können, darauf zu verlinken. Das können coole Web-Tools, Infografiken, unterhaltsame Inhalte, Quizze und vieles mehr sein.
- Veranstaltungen sponsern – dafür brauchst du natürlich ein gewisses Budget. Aber wenn du es richtig machst, kannst du deinem lokalen SEO einen großen Schub geben. Such nach Veranstaltungen in deiner Gegend, die du sponsern kannst, und platziere überall deinen Website-Link. Biete ein Sponsoring an, um einen wertvollen .edu-Backlink zu erhalten.
- Markenpartnerschaften – such nach ähnlichen Marken in deiner Nische und frag nach einer Zusammenarbeit. Du bekommst dann einen Backlink von deinem neuen Partner.
- Pressemitteilungen veröffentlichen – Wenn du eine wichtige Veranstaltung hast, schick eine Pressemitteilung an Medien. Allerdings erhalten Journalisten täglich eine Menge Pressemitteilungen, daher muss dein Thema wirklich bemerkenswert sein.
Warum ist Linkaufbau für E-Commerce-Websites wichtig?
Backlinks sind ein wichtiger Eckpfeiler deiner Website, denn gute Links steigern deine „Domain-Autorität“. Gute Links wirken wie ein Vertrauensvotum für dich, und Google nimmt das wahr.
Allerdings sind nicht alle Backlinks gut. Links von minderwertigen Spam-Websites können das Ranking deiner Website mit in den Abgrund ziehen. Diese werden als „toxische Links“ bezeichnet und sollten abgelehnt werden.
Die goldene Regel beim Erhalten von Backlinks lautet jedoch: Kaufe niemals Links. Es handelt sich dabei um minderwertige Links, für die Google dich abstrafen wird. Das lohnt sich einfach nicht.
10 Linkbuilding-Strategien für den E-Commerce
1. Schreib informative Blogbeiträge
Das ist eine tolle Möglichkeit, deine Linkbuilding-Strategie anzukurbeln.
Achte nur darauf, die richtige SEO für einen E-Commerce-Blog zu nutzen. Dinge wie Schema-Markup für den E-Commerce und ordentliche Off-Page-, technische und On-Page-SEO, wie zum Beispiel Keywords, sind gut.
Wann immer du über ein Thema schreibst, das alle interessiert, achte darauf, dass die richtigen Keywords eingebaut sind.
Diese Keywords sorgen dann dafür, dass dein Artikel rankt, Leser ihn finden und – vorausgesetzt, er ist gut genug – einige dieser Leser darauf verlinken und vielleicht daraus zitieren.
Wenn du dir den Kopf zerbrichst und nicht weißt, worüber du schreiben sollst, schau dir zunächst mal E-Mails aus dem Kundensupport an. Gibt es eine Frage, die immer wieder auftaucht? Wenn ja, mach einen Beitrag daraus.
Eine weitere E-Commerce-SEO-Strategie ist die Nutzung von Google Auto-Suggest, um trendige Suchbegriffe zu finden. Fang an, Schlüsselwörter einzugeben, und schau, was angezeigt wird.
Du kannst auch den Google Keyword Planner nutzen, der ebenfalls Aufschluss darüber gibt, wonach die Leute bei Google suchen.
Wenn du jeden Monat etwas Geld übrig hast und es mit deiner E-Commerce-SEO wirklich ernst meinst, zieh ein kostenpflichtiges SEO-Tool wie Ahrefs in Betracht.
2. Werde zur Medienquelle
Journalisten bekommen oft Themen mit kurzen Deadlines zugeteilt. Wenn sie also nach einem Zitat von einem Experten suchen, sind sie wahrscheinlich sehr offen dafür, von dir zu hören.
Es besteht die digitale PR-Methode darin, die Namen und E-Mail-Adressen relevanter Reporter in deinem Fachgebiet auf der Website der jeweiligen Publikation zu finden.
Sobald du eine Liste mit Medienkontakten zusammengestellt hast, schick eine erste E-Mail, um dich vorzustellen und darum zu bitten, als mögliche Quelle im Hinterkopf behalten zu werden. Für jedes Zitat, das du gibst, wirst du wahrscheinlich mit einem Backlink belohnt.
Achte aber darauf, dass du auch wirklich weißt, wovon du sprichst. Journalisten mögen keine Leute, die einfach drauflosreden und so tun, als wüssten sie Bescheid.
3. Finde deine nicht verlinkten Markenerwähnungen
Der nächste Schritt für das Suchmaschinenranking im E-Commerce besteht darin, Erwähnungen deiner Marke im Internet zu finden, die nicht verlinkt sind.
Das kannst du natürlich mit einer einfachen Google-Suche machen. Eine effektivere Lösung wäre jedoch die Nutzung von Google Alerts.
Dadurch erhältst du eine E-Mail, sobald eine neue Erwähnung deines angegebenen Suchbegriffs in den Suchergebnissen erscheint.
Sobald du eine Erwähnung deiner Marke ohne Link gefunden hast, nimm Kontakt mit dem Betreiber der Website auf und frage, ob er einen Link zu dir setzen könnte. Er wird höchstwahrscheinlich zustimmen.
4. Untersuche die Links deiner Konkurrenten
Wenn deine Konkurrenten in den Suchergebnissen höher ranken als du, musst du herausfinden, warum. Eine der wahrscheinlichsten Erklärungen ist, dass sie bessere Backlinks haben als du.
Ein Trick besteht daher darin, diese Links zu finden und zu versuchen, stattdessen deinen Link hinzufügen zu lassen. Das ist nicht unethisch – es ist einfach gute SEO-Optimierung. Du kannst einen kostenlosen Backlink-Checker wie Free Backlink Checker oder ein kostenpflichtiges Tool wie SEMRush nutzen.
Schick den Seiten mit diesen Links eine E-Mail und schlag höflich vor, dass sie stattdessen auf deine Domain verlinken. Mach deine Konkurrenten dabei aber nicht schlecht. Sag einfach, dass deine Inhalte besser sind, und erkläre, warum.
5. Lass dich in Markenverzeichnissen erwähnen
Das ist eine SEO-Optimierungsmaßnahme für Online-Shops, die oft übersehen wird. Wenn du Einzelhandelswaren verkaufst oder Wiederverkäufer bist, schau auf der Website des Lieferanten nach, ob du dort als einer seiner Verkäufer verlinkt werden kannst.
Um Online-Verzeichnisse zu finden, in die du aufgenommen werden kannst, google einfach „deine Produktnische“ + „Online-Verzeichnisse“. Oder etwas in dieser Art.
Jeder, der nach einem lokalen Anbieter dieses Produkts sucht, wird dich finden und Kontakt aufnehmen. Außerdem bekommst du diesen wertvollen Backlink. Achte nur darauf, dass es ein „dofollow“-Link ist und kein „nofollow“-Link.
6. Interview Experten
Jeder liebt die Meinung eines Experten, und Experten lieben es, wenn sie gebeten werden, ihr Wissen zu präsentieren. Für sie ist das gute Werbung, und für dich ein potenzieller SEO-Schub.
Das passt hervorragend zum Verfassen nützlicher Blogbeiträge. Ein Experteninterview hat hohe Chancen, verlinkt zu werden – auch von Journalisten. Bonuspunkte gibt’s, wenn das Interview Branchenstatistiken enthält.
Weißt du nicht, was du fragen sollst? Interview jemanden zum Thema nachhaltige, umweltfreundliche Produkte. Hol dir eine kontroverse Meinung zu chinesischen Importen. Bring Hersteller dazu, über ihre seltsamen neuen Produkte zu sprechen.
Beginne damit, ein Audio-Interview aufzunehmen.
Veröffentliche zuerst das schriftliche Interview und erstelle dann kurze 30-Sekunden-Audioclips, die die Leute gerne teilen werden.
7. Erstelle Website-Tools
Wenn du schon mal eine Website besucht hast, auf der Brillen verkauft werden, ist dir sicher aufgefallen, dass viele davon mittlerweile sogenannte *„Augmented Reality“* anbieten.
Dabei lädst du ein Foto von dir hoch, und das Produkt wird digital hinzugefügt. So kannst du sehen, wie du mit diesem Produkt aussiehst.
Das ist nützlich und es macht auch Spaß, all die verschiedenen Brillenmodelle „anzuprobieren“. Die Leute haben ihren Spaß dabei.
Wenn du solche Tools entwickelst, wollen die Leute gerne darauf verlinken. Welche Art von Tool kannst du für deine Website entwickeln, das den Leuten Spaß macht?
8. Erstelle Infografiken
Infografiken sind Bilder, die interessante Informationen zu einem Thema zeigen. Meist enthalten sie auch Statistiken und andere nützliche Daten.
Das macht Infografiken sehr beliebt und leicht teilbar. Backlinks sind häufig.
Überleg dir ein Thema aus deiner Branche und fang an, Fakten und Zahlen dazu zu recherchieren. Nutze dann ein kostenloses Programm wie Canva, um die Infografik zu erstellen. Binde sie in einen Blogbeitrag ein.
Vergiss nicht, deinen Markennamen, dein Logo und den Link zu deiner Website in jede Infografik einzufügen.
9. Starte ein Partnerprogramm
Das ist eher fortgeschrittene SEO für E-Commerce, da die Einrichtung eines Partnerprogramms viel Arbeit bedeutet. Aber wenn du es schaffst, sind die Vorteile enorm.
Du hast nicht nur eine ganze Armee von Verkäufern, die deine Produkte verkaufen, sondern sie verlinken auch auf deine Produktseiten, um die Artikel zu verkaufen.
Wenn diese selbst eine Website mit hoher Domain-Autorität haben, ist das eine Win-Win-Situation.
Es gibt viele Möglichkeiten, ein Partnerprogramm einzurichten. Allerdings wirst du höchstwahrscheinlich Hilfe von einem Entwickler benötigen. Es gibt eine Menge zu konfigurieren.
10. Verschenke kostenlose Produktproben an Website-Influencer
Die letzte Idee zum Aufbau von Backlinks für den E-Commerce ist, kostenlose Produktproben an Website-Influencer zu verschenken.
Beachte, dass wir nicht von Social-Media-Influencern gesprochen haben. Auch wenn sie vielleicht Umsatz generieren, haben Social-Media-Links keinen Einfluss auf das Ranking. Konzentriere dich stattdessen auf Influencer mit einer eigenen Website.
Ironischerweise findet man sie aber am besten über Social Media. Suche auf Instagram nach Leuten, die über dein Produkt sprechen. Schau in ihrem Profil nach, ob sie einen Link zu ihrer Website haben.
Es wäre wahrscheinlich kostengünstiger, nach Mikro-Influencern (d. h. solchen mit einer kleineren Reichweite) zu suchen.
Denk nur daran, dass Influencer nicht verpflichtet sind, für dein Produkt zu werben und darauf zu verlinken – du gehst also ein Risiko ein.
Fazit
Linkaufbau im E-Commerce ist keine Sache von heute auf morgen. Es braucht Zeit, Geduld und harte Arbeit, um diese Links zu bekommen. In dieser Zeit könntest du sogar einige davon wieder verlieren.
Aber wenn du dranbleibst, kannst du eine beneidenswerte Domain-Autorität aufbauen, die deine Konkurrenten vom ersten Platz bei Google verdrängt und dich stattdessen dorthin bringt. Brauchst du Hilfe, um schneller ans Ziel zu kommen?
Wir helfen dir gerne mit unseren E-Commerce-SEO-Dienstleistungen.

