Backlinks: Der Schlüssel zu höherem SEO-Ranking & Autorität

Backlinks gehören zu den wichtigsten Rankingfaktoren in der Suchmaschinenoptimierung. Wenn andere Websites auf deine Inhalte verlinken, signalisiert das Suchmaschinen Relevanz und Autorität.

In diesem Ratgeber erfährst du, was hochwertige Backlinks auszeichnet, wie du nachhaltig Backlinks aufbauen kannst und wie du dein eigenes Linkprofil gezielt analysierst.

Backlinks

Backlinks sind Links von einer externen Website auf deine eigene Website. Sie werden auch als eingehende Links, Inbound Links oder Incoming Links bezeichnet.

Wenn beispielsweise ein Fachartikel auf einer anderen Website auf deinen Ratgeber verweist, erhält deine Website einen Backlink.

Dabei solltest du zwischen Backlinks und verweisenden Domains unterscheiden:

  • Ein Backlink ist ein einzelner eingehender Link.
  • Eine verweisende Domain ist eine Website, von der mindestens ein Backlink auf deine Website führt.

Erhältst du beispielsweise fünf Links von derselben Website, handelt es sich um fünf Backlinks, aber nur um eine verweisende Domain.

Wichtige Begriffe rund um Backlinks

Bei der Analyse eines Linkprofils begegnen dir verschiedene Begriffe und Kennzahlen:

BegriffBedeutung
BacklinkEingehender Link von einer anderen Website
Referring DomainDomain, von der ein oder mehrere Backlinks stammen
Anchor TextAnklickbarer Text eines Links
DoFollowNormaler Link ohne spezielles Link-Attribut
NofollowLink mit rel="nofollow"
SponsoredKennzeichnung für entsprechend qualifizierte bezahlte oder gesponserte Links
UGCKennzeichnung für Links aus nutzergenerierten Inhalten

SEO-Tools verwenden zusätzlich eigene Kennzahlen wie Domain Rating, Domain Authority, Authority Score, Trust Flow oder URL Rating. Diese Werte stammen von den jeweiligen Anbietern und sind keine offiziellen Google-Metriken.

Welche Rolle spielen Backlinks bei Google?

Links haben für Google eine lange Geschichte. Das ursprüngliche PageRank-Konzept nutzte die Struktur des Webs, um die Bedeutung von Seiten anhand ihrer Verlinkungen einzuschätzen.

Heute besteht die Google-Suche jedoch aus zahlreichen Ranking-Systemen und Signalen. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass Rankings nicht anhand eines einzigen Faktors entstehen.

Backlinks solltest du deshalb nicht als direkten „Ranking-Schalter“ betrachten. Ein guter Link kann ein positives Signal sein, aber ein Link allein garantiert keine bessere Position in den Suchergebnissen.

Backlinks können für SEO aus mehreren Gründen relevant sein. Sie können zur Entdeckung von Inhalten beitragen, Beziehungen zwischen Websites verdeutlichen und zusätzliche Besucher auf deine Website bringen.

Autorität und Vertrauen

Wenn eine etablierte Website auf einen hilfreichen Inhalt deiner Website verweist, kann dieser Link ein positives Signal für die Bedeutung deines Inhalts sein.

Dabei ist die Qualität der verlinkenden Seite wichtiger als eine möglichst große Zahl an Links. Ein Link sollte idealerweise aus einem redaktionell sinnvollen Zusammenhang entstehen.

Beispielsweise ist ein Link von einem Fachartikel über Suchmaschinenoptimierung auf einen ausführlichen SEO-Ratgeber wesentlich nachvollziehbarer als ein zufälliger Link von einer themenfremden Website.

Thematische Relevanz

Nicht jeder Backlink ist automatisch wertvoll.

Ein Link sollte möglichst einen nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen der verlinkenden Seite und deiner Zielseite haben. Besonders interessant sind deshalb Links aus:

  • Fachartikeln
  • Branchenportalen
  • thematisch passenden Blogs
  • Fachmagazinen
  • Studien und Veröffentlichungen
  • relevanten Unternehmens- und Verbandsseiten
  • redaktionellen Beiträgen

Dabei solltest du nicht nur auf die Domain achten. Auch die konkrete Seite, der Kontext des Links und die Zielseite spielen eine Rolle.

Referral Traffic

Backlinks können außerdem direkte Besucher auf deine Website bringen.

Ein Link in einem viel gelesenen Fachartikel kann beispielsweise regelmäßig neue Besucher erzeugen. Besonders wertvoll sind Links, deren Zielgruppe tatsächlich zu deinem Angebot passt.

Damit kann ein Backlink auch dann interessant sein, wenn er nicht unmittelbar zu besseren Rankings führt.

Die Qualität eines Backlinks lässt sich nicht anhand einer einzigen Kennzahl bestimmen. Mehrere Faktoren spielen zusammen.

Thematische Relevanz

Die verlinkende Website sollte möglichst einen nachvollziehbaren Bezug zu deinem Thema haben.

Ein SEO-Ratgeber profitiert beispielsweise eher von einem Link aus einem Marketing- oder Online-Business-Artikel als von einem völlig themenfremden Blog.

Redaktioneller Kontext

Ein Link ist besonders sinnvoll, wenn er innerhalb eines redaktionellen Beitrags gesetzt wird und dem Leser einen zusätzlichen Nutzen bietet.

Ein Beispiel:

„Eine ausführliche Anleitung zur technischen SEO findest du in diesem Ratgeber.“

Ein solcher Link steht in einem nachvollziehbaren Zusammenhang mit dem Inhalt.

Qualität der verlinkenden Website

Achte auf die tatsächliche Qualität der Website und nicht ausschließlich auf eine SEO-Kennzahl.

Interessant sind beispielsweise:

  • hochwertige eigene Inhalte
  • eine erkennbare Zielgruppe
  • tatsächliche Sichtbarkeit in Suchmaschinen
  • thematische Relevanz
  • redaktionelle Qualität
  • eine nachvollziehbare Website-Struktur
  • ein natürliches Linkprofil

Eine Website mit einem hohen SEO-Score ist nicht automatisch eine gute Linkquelle.

Der Anchor Text

Der Anchor Text ist der anklickbare Text eines Links.

Er sollte dem Nutzer möglichst verständlich machen, was ihn nach dem Klick erwartet.

Natürlich wirkende Ankertexte können beispielsweise sein:

  • „SEO-Ratgeber“
  • „mehr über technische SEO“
  • „zur ausführlichen Anleitung“
  • „Keyword-Recherche“
  • der Markenname
  • die URL

Du musst nicht versuchen, für jeden Backlink exakt dein wichtigstes Keyword als Anchor Text zu verwenden. Eine auffällige Häufung manipulativer, keywordreicher Links kann sogar problematisch sein.

Google nennt unter anderem keywordreiche oder minderwertige Links als Beispiele für Link-Spam.

Unterschiedliche verweisende Domains

Ein natürliches Linkprofil besteht normalerweise nicht aus Links von nur einer einzigen Website.

Interessanter sind deshalb unterschiedliche relevante Quellen. Dabei geht es aber nicht darum, möglichst schnell eine bestimmte Anzahl neuer Domains zu erreichen.

Ein Link von einer neuen Website ist nicht automatisch wertvoller als ein weiterer Link von einer bereits verlinkenden Domain. Entscheidend bleibt der konkrete Zusammenhang und die Qualität des Links.

Dofollow, Nofollow, Sponsored und UGC

Bei Backlinks begegnen dir verschiedene Linkattribute. Sie sollten nicht mit einer einfachen Einteilung in „wertvoll“ und „wertlos“ verwechselt werden.

Dofollow-Links

Ein normaler HTML-Link besitzt kein nofollow-, sponsored– oder ugc-Attribut.

In der SEO-Sprache wird häufig von einem „Dofollow-Link“ gesprochen. Gemeint ist damit normalerweise ein regulärer Link, der nicht mit einem dieser Attribute gekennzeichnet ist.

Nofollow-Links

Bei einem Nofollow-Link wird beispielsweise folgendes Attribut verwendet:

rel="nofollow"

Google behandelt nofollow als Hinweis und nicht als zwingende Anweisung. Das bedeutet: Google entscheidet selbst, wie ein solcher Link für Crawling, Indexierung und Bewertung berücksichtigt wird.

Ein Nofollow-Link kann außerdem unabhängig von seinem möglichen SEO-Effekt wertvoll sein, wenn er relevante Besucher auf deine Website bringt.

Sponsored Links

Bei bezahlten oder gesponserten Links empfiehlt Google die Kennzeichnung mit:

rel="sponsored"

Google erlaubt Links im Rahmen von Werbung und Sponsoring, sofern sie entsprechend qualifiziert werden.

UGC-Links

rel="ugc" steht für User Generated Content und kann beispielsweise bei Links in Kommentaren oder Foren verwendet werden.

Auch hier handelt es sich um eine Kennzeichnung für Google und nicht um eine Aussage, dass der Link grundsätzlich wertlos ist.

Guter Linkaufbau besteht nicht darin, möglichst viele Websites mit derselben Standardmail anzuschreiben.

Viel erfolgreicher ist eine Strategie, bei der du Inhalte erstellst, die andere Websites tatsächlich verlinken möchten, und anschließend passende Kontakte gezielt ansprichst.

Hochwertige Inhalte erstellen

Die Grundlage für natürliche Backlinks sind Inhalte mit echtem Mehrwert.

Dazu gehören beispielsweise:

  • ausführliche Ratgeber
  • eigene Studien
  • Statistiken
  • Datenanalysen
  • Infografiken
  • Rechner und Tools
  • Checklisten
  • umfangreiche Branchenübersichten
  • praktische Anleitungen
  • originelle Untersuchungen

Besonders interessant sind Inhalte, die nicht einfach bereits vorhandene Informationen wiederholen, sondern etwas Eigenständiges bieten.

Digital PR

Digital PR verbindet Content Marketing mit klassischer Öffentlichkeitsarbeit.

Du entwickelst beispielsweise eine interessante Studie oder wertest eigene Daten aus und stellst die Ergebnisse Journalisten, Fachmedien und relevanten Websites zur Verfügung.

Wenn die Informationen redaktionell aufgegriffen werden, können daraus hochwertige Erwähnungen und Backlinks entstehen.

Entscheidend ist dabei die Nachricht, nicht der Link selbst.

Gastbeiträge

Gastbeiträge können sinnvoll sein, wenn du tatsächlich einen hochwertigen Beitrag für eine relevante Website erstellst.

Der Zweck sollte nicht darin bestehen, möglichst viele Artikel gegen Links zu veröffentlichen.

Vermeide deshalb Websites, deren Geschäftsmodell hauptsächlich aus dem massenhaften Verkauf von Gastbeiträgen und Links besteht.

Broken-Link-Building

Beim Broken-Link-Building suchst du nach relevanten Seiten, die auf nicht mehr erreichbare Inhalte verlinken.

Wenn du selbst einen passenden und hochwertigen Ersatzinhalt besitzt, kannst du den Betreiber auf den defekten Link aufmerksam machen.

Der Vorteil: Du bietest zunächst eine konkrete Verbesserung für die bestehende Website an.

Linkable Assets

Ein Linkable Asset ist ein Inhalt, der besonders gut zum Verlinken geeignet ist.

Beispiele sind:

  • kostenlose SEO-Tools
  • interaktive Rechner
  • eigene Studien
  • Statistiken
  • Branchenreports
  • Vorlagen
  • umfangreiche Datenbanken
  • originale Grafiken

Je nützlicher und einzigartiger ein solcher Inhalt ist, desto größer ist die Chance, dass andere Websites freiwillig darauf verweisen.

Nicht jeder Link ist eine gute Ergänzung für dein Linkprofil.

Google bezeichnet verschiedene Formen von Linkmanipulation als Link-Spam. Dazu gehören unter anderem minderwertige Verzeichnis- und Bookmark-Links, massenhaft verbreitete Links in Templates oder Fußzeilen sowie keywordreiche Links, die primär zur Manipulation von Rankings eingesetzt werden.

Vorsichtig solltest du insbesondere bei folgenden Angeboten sein:

  • „100 Backlinks für 49 Euro“
  • automatisierter Linkaufbau
  • Linkpakete mit hunderten Domains
  • private Blognetzwerke ohne echten redaktionellen Mehrwert
  • massenhafte Gastbeiträge
  • themenfremde Links nur wegen hoher SEO-Kennzahlen
  • minderwertige Verzeichnisse
  • Forenlinks mit optimierten Keywords
  • Links aus automatisch generierten Seiten

Das Problem ist nicht, dass ein Link aus einem Verzeichnis oder Forum grundsätzlich verboten wäre. Entscheidend sind Qualität, Zweck und Art der Verlinkung.

Ein regelmäßiger Blick auf dein Linkprofil hilft dir dabei, Veränderungen zu erkennen und die Qualität deiner Linkquellen zu beurteilen.

Anzahl der Backlinks

Die Gesamtzahl der Backlinks ist eine interessante Kennzahl, sagt allein aber wenig über die Qualität deines Linkprofils aus.

100 Links von einer minderwertigen Website sind nicht automatisch besser als fünf relevante Links von etablierten Quellen.

Verweisende Domains

Die Zahl der unterschiedlichen Domains zeigt dir, wie breit dein Linkprofil aufgestellt ist.

Dabei solltest du nicht einfach möglichst viele Domains sammeln. Entscheidend ist, ob diese Domains relevant, seriös und tatsächlich wertvoll sind.

Anchor-Texte

Analysiere, welche Begriffe andere Websites verwenden, wenn sie auf dich verlinken.

Ein natürliches Linkprofil enthält normalerweise unterschiedliche Formen:

  • Markenname
  • URL
  • allgemeine Begriffe
  • konkrete Themen
  • teilweise passende Keywords
  • natürlich formulierte Sätze

Es gibt keine allgemeingültige ideale Prozentverteilung, die für jede Website gilt.

Zielseiten

Prüfe außerdem, auf welche Seiten deiner Website verlinkt wird.

Idealerweise erhalten nicht nur die Startseite, sondern auch hochwertige Ratgeber, Studien, Tools und andere relevante Inhalte Backlinks.

Für die Analyse deines Linkprofils stehen verschiedene SEO-Tools zur Verfügung.

Google Search Console

Die Google Search Console ist der wichtigste kostenlose Ausgangspunkt. Dort kannst du unter anderem sehen, welche Seiten deiner Website von anderen Seiten verlinkt werden und welche Linktexte Google zu deiner Website erfasst.

Die Daten sind allerdings nicht als vollständige Backlink-Datenbank gedacht.

Ahrefs

Ahrefs bietet umfangreiche Funktionen zur Analyse von Backlinks, verweisenden Domains, Anchor Texten und konkurrierenden Websites.

Besonders interessant ist die Möglichkeit, die Linkprofile deiner Wettbewerber zu untersuchen und potenzielle Linkquellen zu identifizieren.

Semrush

Semrush bietet ebenfalls umfangreiche Backlink- und Wettbewerbsanalysen. Zusätzlich lassen sich Linkbuilding-Projekte und potenzielle Linkquellen verwalten.

SISTRIX und weitere SEO-Tools

Auch SISTRIX, SE Ranking, Majestic und andere Anbieter stellen eigene Linkdaten und Kennzahlen bereit.

Wichtig ist dabei: Metriken wie Domain Rating, Domain Authority oder Authority Score stammen von den jeweiligen Tool-Anbietern und sind keine Google-Werte.

Nicht jeder schlechte Backlink ist ein Problem.

Das ist ein wichtiger Punkt, denn viele Websitebetreiber machen den Fehler, jedes ungewöhnliche Linksignal sofort entfernen oder entwerten zu wollen.

Google erklärt ausdrücklich, dass die meisten Websites das Disavow Tool nicht benötigen, weil Google in der Regel selbst beurteilen kann, welchen Links es vertrauen sollte.

Wann kann das Disavow Tool sinnvoll sein?

Das Disavow Tool ist eine fortgeschrittene Funktion und sollte mit Vorsicht verwendet werden.

Google nennt insbesondere Situationen, in denen eine erhebliche Anzahl künstlicher oder minderwertiger Links vorhanden ist und diese beispielsweise mit einer manuellen Maßnahme wegen unnatürlicher Links zusammenhängen oder eine solche Maßnahme wahrscheinlich machen.

Einfach jeden automatisch entdeckten Spam-Link zu disavowen, ist deshalb keine sinnvolle Standardstrategie.

Wenn möglich, sollten problematische Links zunächst direkt entfernt werden. Erst wenn das nicht möglich ist und die Voraussetzungen für ein Disavow gegeben sind, kann das Tool in Betracht gezogen werden.

Beim Thema Linkkauf muss zwischen Werbung und Ranking-Manipulation unterschieden werden.

Google erlaubt grundsätzlich bezahlte Links im Rahmen von Werbung und Sponsoring. Solche Links müssen jedoch entsprechend gekennzeichnet werden, beispielsweise mit rel="sponsored" oder rel="nofollow".

Problematisch wird es, wenn Links gekauft oder anderweitig organisiert werden, um die organischen Rankings zu manipulieren.

Google führt bezahlte Links, Linktausch und andere Link-Schemata ausdrücklich als mögliche Formen von Link-Spam auf.

Für nachhaltiges SEO ist deshalb eine andere Strategie sinnvoller: Investiere lieber in hochwertige Inhalte, digitale PR, Outreach und echte redaktionelle Beziehungen, statt einfach Links zu kaufen.

Auch für lokale Unternehmen können Backlinks interessant sein.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Links von irgendeiner lokalen Website zu erhalten. Sinnvoller sind Erwähnungen aus Quellen, die tatsächlich einen Bezug zum Unternehmen, zur Branche oder zur Region haben.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • regionale Fachportale
  • lokale Medien
  • Wirtschaftsverbände
  • Branchenorganisationen
  • relevante Unternehmenspartner
  • regionale Veranstaltungen
  • lokale Kooperationen
  • thematisch passende Fachartikel

Auch hier gilt: Ein lokaler Link ist nicht automatisch wertvoll, nur weil die Website aus derselben Stadt stammt.

Der Zusammenhang zwischen Quelle, Unternehmen und Thema sollte nachvollziehbar sein.

Ein gutes Linkprofil entsteht nicht über Nacht.

Statt möglichst viele Links aufzubauen, solltest du dich auf Quellen konzentrieren, die thematisch passen, redaktionell sinnvoll sind und tatsächlich Nutzer erreichen können.

Eine nachhaltige Linkbuilding-Strategie kann beispielsweise so aussehen:

  1. Analysiere dein bestehendes Linkprofil.
  2. Identifiziere relevante Websites und Fachmedien in deiner Branche.
  3. Erstelle Inhalte mit echtem Linkpotenzial.
  4. Entwickle eigene Daten, Studien, Tools oder Ressourcen.
  5. Sprich passende Websites gezielt und individuell an.
  6. Beobachte neue Backlinks und verweisende Domains.
  7. Prüfe regelmäßig die Qualität deines Linkprofils.
  8. Vermeide automatisierte und manipulative Linkbuilding-Methoden.

Dabei solltest du Backlinks immer als Teil einer ganzheitlichen SEO-Strategie betrachten.

Technische SEO, hochwertige Inhalte, Suchintention, interne Verlinkung, Nutzererfahrung und viele weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle. Google beschreibt seine Rankings ausdrücklich als Zusammenspiel vieler Systeme und Signale

Was bringen Backlinks?

1. Bessere Rankings bei Google

  • Backlinks sind einer der Top-Ranking-Faktoren für Google.
  • Hochwertige Backlinks von autoritären, relevanten Websites können deine Position in den Suchergebnissen deutlich verbessern.
  • Erfahrungswerte: Seiten mit mehr Backlinks von hochwertigen Domains ranken durchschnittlich 2–3 Positionen höher als Seiten mit wenigen Backlinks.

2. Mehr Vertrauen & Autorität

  • Google interpretiert Backlinks als „Stimmzettel“ oder „Vertrauenssignale“.
  • Wenn viele vertrauenswürdige Websites (z. B. Forbes, Harvard, Wikipedia) auf dich verlinken, denkt Google: „Diese Website muss vertrauenswürdig und autoritär sein.“
  • Dein Domain Authority (DA) oder Domain Rating (DR) steigt.

3. Mehr organischer Traffic

  • Bessere Rankings = mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen = mehr Klicks.
  • Erfahrungswerte: Websites mit 100+ hochwertigen Backlinks erhalten durchschnittlich 2–3x mehr organischen Traffic als Websites mit wenigen Backlinks.

4. Direkter Referral-Traffic

  • Nutzer klicken auf den Backlink und landen direkt auf deiner Website.
  • Besonders wertvoll, wenn der Backlink von einer hoch frequentierten Website kommt (z. B. ein großer Blog, News-Seite).

5. Schnellere Indexierung

  • Google findet neue Seiten auf deiner Website schneller, wenn sie von anderen Websites verlinkt werden.
  • Backlinks helfen Google-Bots, deine Seiten zu crawlen und zu indexieren.

6. Wettbewerbsvorteil

  • Wenn deine Konkurrenz mehr und bessere Backlinks hat, wird sie höher ranken als du.
  • Durch gezieltes Linkbuilding kannst du die Backlink-Lücke schließen und deine Konkurrenz überholen.

Warum sind Backlinks wichtig?

1. Backlinks sind einer der wichtigsten Ranking-Faktoren

2. Backlinks signalisieren Vertrauen & Autorität

3. Backlinks helfen bei der Entdeckung & Indexierung

4. Backlinks bringen direkten Traffic

5. Backlinks sind ein Wettbewerbsvorteil


Wie funktionieren Backlinks?

1. Andere Website setzt Link zu deiner Website

  • Website A schreibt einen Artikel und verlinkt darin auf deine Website (Website B).
  • Dieser Link ist ein Backlink für Website B.

2. Google crawlt den Link

  • Google-Bots crawlen Website A und finden den Link zu Website B.
  • Google folgt dem Link und crawlt Website B.

3. Google bewertet den Link

  • Google bewertet die Qualität des Backlinks anhand mehrerer Faktoren.

4. Google überträgt „Link Juice“

  • Wenn der Backlink hochwertig ist, überträgt Google einen Teil der Autorität („Link Juice“) von Website A auf Website B.
  • Website B wird dadurch autoritärer und kann höher ranken.

5. Ranking-Verbesserung

  • Nach 4–10 Wochen (durchschnittlich 10 Wochen) zeigt sich die Wirkung des Backlinks in den Rankings.
  • Website B rankt höher für relevante Keywords.

Wann wirken Backlinks?

Typische Timeline:

PhaseDauerWas passiert?
Indexierung1–14 TageGoogle crawlt und indexiert den Backlink (manchmal nur Stunden, manchmal 2 Wochen)
Bewertung2–6 WochenGoogle bewertet die Qualität des Backlinks (Autorität, Relevanz, Traffic)
Ranking-Update4–10 WochenErste messbare Ranking-Verbesserungen (durchschnittlich 10 Wochen für 1 Rank-Jump)
Volle Wirkung3–6 MonateMeaningful Traffic Growth, signifikante Ranking-Gewinne
Compounding ROI6–12 MonateLangfristige Autorität, kumulative Effekte mehrerer Backlinks

Wie lange dauert es, bis Backlinks wirken?

Es dauert in der Regel 4–10 Wochen, bis ein einzelner Backlink messbare Ranking-Effekte zeigt – die volle Wirkung entfaltet sich jedoch erst nach 3–6 Monaten.


Wie bekommt man Backlinks?

1. Hochwertigen Content erstellen

  • Original Research & Studien: Eigene Daten, Umfragen, Statistiken veröffentlichen – andere Websites verlinken darauf als Quelle.
  • Umfassende Guides: „Ultimate Guides“ (3.000+ Wörter) zu einem Thema – werden oft als Ressource verlinkt.
  • Infografiken & Visualisierungen: Visuelle Inhalte werden häufiger geteilt und verlinkt.

2. Gastartikel (Guest Posting)

  • Schreibe Artikel für relevante Blogs & Medien in deiner Nische.
  • Du erhältst einen Backlink in deinem Autorenprofil oder im Content-Body.
  • Wichtig: Nur auf relevanten, autoritären Websites guest posten – nicht auf Spam-Seiten.

3. Unverlinkte Markenerwähnungen finden

  • Suche nach Websites, die deine Marke oder deinen Content erwähnen, aber nicht verlinken.
  • Kontaktiere die Website-Betreiber und bitte um einen Link.
  • Tools: Google Alerts, Ahrefs, Semrush.

4. Broken Link Building

  • Suche nach defekten Links (404) auf relevanten Websites.
  • Kontaktiere die Website-Betreiber und schlage vor, den defekten Link durch einen Link zu deinem relevanten Content zu ersetzen.
  • Tools: Ahrefs Broken Link Checker, Check My Links (Chrome Extension).

5. Ressourcen-Seiten

  • Suche nach Ressourcen-Seiten („Best Tools“, „Helpful Links“) in deiner Nische.
  • Kontaktiere die Website-Betreiber und schlage vor, deinen Content als Ressource hinzuzufügen.
  • Wichtig: Dein Content muss wirklich Mehrwert bieten.

6. Skyscraper Technique

  • Suche nach hoch verlinktem Content in deiner Nische (z. B. „Top 10 SEO Tools“).
  • Erstelle einen besseren, umfassenderen Artikel (mehr Tools, aktuellere Daten, bessere Gestaltung).
  • Kontaktiere Websites, die den ursprünglichen Artikel verlinkt haben, und schlage vor, stattdessen auf deinen besseren Artikel zu verlinken.

7. Partnerschaften & Kooperationen

  • Arbeite mit komplementären Businesses zusammen (z. B. SEO-Agentur + Webdesign-Agentur).
  • Tauscht Backlinks auf relevanten Seiten aus (z. B. Partner-Seite, Ressourcen-Seite).

Wie bekommt man gute Backlinks?

Kriterien für gute Backlinks:

Hohe Domain Authority (DA/DR): Die verlinkende Website sollte eine höhere DA/DR haben als deine Website.

Gut: DA 40+ für die meisten Nischen

Sehr gut: DA 60+ (Forbes, Harvard, Wikipedia, etc.)

Topische Relevanz: Die verlinkende Website sollte thematisch zu deinem Content passen.

Beispiel: Ein SEO-Blog sollte von anderen Marketing- oder Tech-Websites verlinkt werden, nicht von Kochblogs.

Echter Traffic: Die verlinkende Seite sollte 500+ monatliche organische Besucher haben.

Links von unbesuchten Seiten sind wertlos.

Platzierung im Content-Body: Der Link sollte im Hauptinhalt eines Artikels stehen, nicht im Footer, Sidebar oder Autorenprofil.

Beste Platzierung: Innerhalb der ersten 1–2 Absätze eines relevanten Artikels.

Natürlicher Anchor Text: Der Linktext sollte natürlich und relevant sein (z. B. „beste SEO-Tools“), nicht überoptimiert (z. B. „SEO Tools kaufen“).

Gut: 70–80% branded anchors (z. B. „DeineMarke“), 20–30% keyword-rich anchors.

Dofollow-Link: Der Link sollte ein dofollow-Link sein (kein rel=“nofollow“), damit er Link-Equity überträgt.

Aber: Nofollow-Links sind auch wertvoll für Diversität und Traffic.

Indexierte Seite: Die verlinkende Seite sollte bei Google indexiert sein und für relevante Keywords ranken.

Links von nicht-indexierten Seiten sind wertlos.

Editorische Platzierung: Der Link sollte natürlich im Content platziert sein, nicht in gekauften Linklisten oder Spam-Seiten.

Test: Würde dieser Link auch da sein, wenn der Seitenbetreiber nie von SEO gehört hätte? Wenn ja, ist es ein guter Link.


Wie viele Backlinks sollte man haben?

Es gibt keine universelle Zahl – die Anzahl der Backlinks, die du brauchst, hängt von deiner Nische, Konkurrenz und Keyword-Schwierigkeit ab.

Faustregeln:

Website-TypEmpfohlene Backlinks (Homepage)Empfohlene Backlinks (Inner Pages)
Neue Website (<6 Monate)10–20 hochwertige Backlinks0–5 pro Seite
Lokale Website (lokale KMUs)40–60 Backlinks5–20 pro Seite
E-Commerce100–200 Backlinks10–50 pro Kategorie/Produktseite
Nationale Website / SaaS200–500+ Backlinks20–100+ pro Seite
High-Competition Nische (Finanzen, Gesundheit, Recht)500–1.500+ Backlinks50–200+ pro Seite

Bessere Methode: Konkurrenz-Analyse

Statt einer fixen Zahl solltest du die Backlink-Profile deiner Top-5-Konkurrenten analysieren:

  1. Top-5-Ranking-URLs für dein Ziel-Keyword in Ahrefs/Semrush eingeben.
  2. Referring Domains (einzigartige verlinkende Websites) notieren.
  3. Median der Referring Domains berechnen (Positionen 4–10 für Entry-Target, Positionen 1–3 für Breakout-Target).
  4. Dein Ziel: Mindestens so viele Referring Domains wie der Median der Top-5-Konkurrenten.

Wie viele Backlinks hat meine Seite?

Um herauszufinden, wie viele Backlinks deine Seite hat, kannst du kostenlose und kostenpflichtige Tools nutzen:

Kostenlose Tools:

Ahrefs Backlink Checker (Free)

URL: https://ahrefs.com/backlink-checker

Zeigt: Top 100 Backlinks, Domain Rating (DR), URL Rating (UR)

Limit: Nur die ersten 100 Backlinks, keine historischen Daten

Semrush Backlink Checker (Free)

URL: https://www.semrush.com/analytics/backlinks/

Zeigt: Top 100 Backlinks, Authority Score, Referring Domains

Limit: Nur die ersten 100 Backlinks, keine historischen Daten

Moz Link Explorer (Free)

URL: https://moz.com/link-explorer

Zeigt: Top 100 Backlinks, Domain Authority (DA), Page Authority (PA)

Limit: Nur die ersten 100 Backlinks, keine historischen Daten

Google Search Console

URL: https://search.google.com/search-console

Zeigt: Alle Backlinks, die Google für deine Website kennt

Limit: Nur Google-interne Daten, keine DA/DR-Metriken


Wo Backlinks setzen?

Beste Platzierungen (von stark nach schwach):

Kontextueller In-Content-Link (stärkste Platzierung)

Link innerhalb eines relevanten Absatzes im Hauptinhalt eines Artikels.

Beste Position: Innerhalb der ersten 1–2 Absätze eines relevanten Artikels.

Warum stark: Leser müssen den Absatz lesen, um den Link zu sehen – hohe Relevanz & Klickrate.

Ressourcen- oder „Further Reading“-Seiten

Link auf einer kuratierten Liste von Tools, Guides oder Websites zu einem Thema.

Wichtig: Die Seite sollte wirklich gepflegt und relevant sein, nicht nur eine Linkfarm.

Autoren-Bio-Link (Gastartikel)

Link in deinem Autorenprofil am Ende eines Gastartikels.

Stärke: Schwächer als In-Content-Link, aber immer noch sichtbar und klickbar.

Sidebar- oder Footer-Links (schwache Platzierung)

Link in der Sidebar oder im Footer einer Website.

Warum schwach: Oft auf jeder Seite der Website – Google wertet das als weniger wertvoll.

Kommentar-Links (sehr schwach, oft nofollow)

Link in einem Blog-Kommentar.

Warnung: Oft nofollow, oft als Spam gewertet – nicht empfehlenswert.

Schlechte Platzierungen (vermeiden):

  • Linkfarms & PBNs (Private Blog Networks): Google bestraft diese Seiten.
  • Gekaufte Links ohne Kennzeichnung: Verstoß gegen Google-Richtlinien, Penalty-Gefahr.
  • Irrelevante Websites: Ein Backlink von einer Koch-Website für eine SEO-Agentur ist wertlos.
  • Orphan Pages (nicht intern verlinkte Seiten): Google kann diese Seiten nicht crawlen – der Link ist wertlos.

Welches WordPress-Plugin eignet sich zum Tracken und Analysieren von Backlinks?

1. Ahrefs SEO Toolbar (Free)

  • Funktion: Zeigt Backlinks, Domain Rating (DR), URL Rating (UR) für jede besuchte Website
  • Best für: Schnelle Backlink-Analyse während der Recherche
  • Preis: Kostenlos (mit kostenlosem Ahrefs-Account)
  • URL: https://ahrefs.com/seo-toolbar

2. Semrush SEO Toolbar (Free)

  • Funktion: Zeigt Backlinks, Authority Score, Traffic für jede besuchte Website
  • Best für: Schnelle Backlink-Analyse während der Recherche
  • Preis: Kostenlos (mit kostenlosem Semrush-Account)
  • URL: https://www.semrush.com/seo-toolbar/

3. MozBar (Free)

  • Funktion: Zeigt Domain Authority (DA), Page Authority (PA), Spam-Score für jede besuchte Website
  • Best für: Schnelle Backlink-Analyse während der Recherche
  • Preis: Kostenlos (mit kostenlosem Moz-Account)
  • URL: https://moz.com/products/pro/seo-toolbar

4. WP External Links (Free)

  • Funktion: Verwaltet externe Links (Backlinks) auf deiner Website, setzt automatisch nofollow/sponsored-Attribute
  • Best für: Compliance mit Google-Richtlinien (sponsored/nofollow-Kennzeichnung)
  • Preis: Kostenlos
  • URL: https://wordpress.org/plugins/wp-external-links/

5. Broken Link Checker (Free)

  • Funktion: Findet defekte Links (404) auf deiner Website – hilft beim Broken Link Building
  • Best für: Interne & externe Link-Pflege, Broken Link Building
  • Preis: Kostenlos
  • URL: https://wordpress.org/plugins/broken-link-checker/